Projekt „Between the lines“

App soll Jugendlichen helfen

Die Testversion der App ist bereits verfügbar. Foto: Philipp Müller
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Die Testversion der App ist bereits verfügbar.

Jugendrat steigt bei dem Projekt „Between the lines“ ein.

Von Lara Hunt

Jugendliche in Remscheid sollen demnächst per App Hilfe bekommen, wenn sie Probleme haben. Oliver Kröger, der die Anwendung für das Smartphone – „Between the lines“ – mit dem Jugendrat Solingen entwickelt hat, besuchte den Remscheider Jugendrat, um das Konzept vorzustellen.

„Between the lines“ – zwischen den Zeilen – soll Jugendlichen in persönlichen Krisensituationen einen Überblick über Ansprechpartner geben. Drei Jahre hat die Umsetzung in Solingen gedauert – auch aufgrund von Finanzierungsfragen: 7000 Euro sind bisher in das Projekt geflossen. Nun soll das Angebot auf die Städte Remscheid und Wuppertal ausgeweitet werden.

In der App werden ganz unterschiedliche Probleme angesprochen. Im Menü gibt es verschiedene Punkte, die angewählt werden können, zum Beispiel „Ich habe diese Nacht keinen Schlafplatz“, „Ich habe schulische Probleme“, „Ich verletze mich selber“ oder „Ich werde gemobbt“. Auch bei Liebeskummer oder Fragen zur Zeit nach dem Schulabschluss werden Ansprechpartner angegeben, ebenso für Geflüchtete oder Jugendliche, die schwanger sind.

Nun ist der Remscheider Jugendrat gefragt, der das Angebot um Anlaufstellen und Telefonnummern vor Ort ergänzen soll. Im Rat wurde die App getestet: Die Jugendräte entwarfen erste kleine Texte. Die konkrete Planung wurde allerdings verschoben – an der haben auch unterschiedliche Einrichtungen aus Remscheid Interesse gezeigt.

Besucher stellten ihre Arbeit vor

Bis zur Vorstellung von „Between the lines“ hatten die Jugendlichen schon einen langen Tag hinter sich: Die Jugendratssitzung war vollgepackt, gleich mehrere Besucher stellten sich vor. Thomas Judt vom Städtischen Gebäudemanagement erklärte, wie der Bedarf an Reparaturen und Renovierungen städtischer Gebäude erfasst wird – und welche Prioritäten gesetzt werden. Und Andreas Meike vom Stadtmarketing stellte die Arbeit seiner Abteilung vor und erklärte, dass ein Imagefilm über die Stadt so gedreht wird, dass er eine breitere Altersgruppe anspricht, während ein Imagefilm über das Housepark-Festival für jüngere Zielgruppen erstellt wird.

„Between the Lines“ ist für iOS und Android verfügbar. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Projekts.

www.between-the-lines.info

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