Skisport: Gelenke besonders gefährdet

Dr. Robert Weindl ist Chirurg und Sportmediziner in der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis. Foto: cb
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Dr. Robert Weindl ist Chirurg und Sportmediziner in der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis.

Von Dr. Robert Weindl

Laut der Stiftung „Sicherheit im Skisport“ müssen sich pro Saison knapp 38 000 deutsche Skifahrer und Snowboarder ärztlich behandeln lassen.

Am häufigsten sind Verletzungen der Knie (32 %), der Schulter (19 %) und des Kopfes (11 %). Ursache sind häufig Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, fehlende Kondition und Kraft und damit eine erhöhte Sturzgefahr. Daher ist das entsprechende Training vor der Saison wichtig. Das Wichtigste beim alpinen Wintersport ist ein gut sitzender Helm. Nach Experten-Meinung könnten 80 Prozent aller Kopfverletzungen mit Helm verhindert werden, sie fordern deshalb eine generelle Helmpflicht. Rückenprotektoren bieten zusätzlichen Schutz bei Stürzen. Die häufigsten Unfälle gehen glimpflich ab und man kommt mit leichten Prellungen oder Schrammen davon. Bei Verletzungen des Körperstammes (Rippen, Bauch und Wirbelsäule) oder großer Gelenke (Schulter, Ellbogen, Hüfte, Knie, Handgelenk) ist eine Vorstellung im Krankenhaus meist unerlässlich.

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