Sie träumt von einem weltweiten Bewusstsein für Gerechtigkeit und Frieden

Ute Lennartz-Lembeck. Foto: pek
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Ute Lennartz-Lembeck.

Ute Lennartz-Lembeck beantwortet die RGA-Fragen

-pek- Ute Lennartz-Lembeck ist in Remscheid geboren und lebt mit Unterbrechungen immer wieder in der Stadt. Die 61-jährige Kunstpädagogin und Künstlerin hat vor allem mit ihren farbenprächtigen Tipis Aufsehen erregt.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Ute Lennartz-Lembeck: Auf das metallverarbeitende Gewerbe und auf die Innovationen, die aus der Stadt kommen. Die nahtlosen Röhren von Mannesmann haben mich schon immer fasziniert.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Lennartz-Lembeck: Das ist frisches Obst und frisches Gemüse. Und ein gutes Brot. Ich kenne eine unglaublich leckere Sorte, die ohne Mehl auskommt und nur aus Körnern besteht.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Lennartz-Lembeck: Nichts. Vergleiche hinken immer. Das müssen andere Menschen beurteilen.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Lennartz-Lembeck: Kein Konzert, aber ein Theaterstück. „Räuber Hotzenplotz“ im Theater Basel. Das war vor allen Dingen deshalb so aufregend, weil meine Tochter mitgespielt hat.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Lennartz-Lembeck: (überlegt lange) Mir fällt Thich Nhat Hanh ein, ein jetzt 94-jähriger, vietnamesischer, buddhistischer Mönch. Ich möchte mal einen Tag so weise sein und wissen, wie er lebt und denkt.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Lennartz-Lembeck: Das ist meine Werkstatt am Barlachweg. Im Garten ziehe ich auch mein eigenes Gemüse. Das Zuhause ist ein schöner Platz, der dafür sorgt, dass ich runterkomme.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Lennartz-Lembeck: Bodenständig, ehrlich, eigensinnig.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Lennartz-Lembeck: Wenn ich die Zeit dazu habe, beschäftige ich mich gerne mit für mich neuen Dingen. Im Moment befasse ich mich mit „Slow Fashion“, mit der Entschleunigung für die umweltschonende Herstellung von Kleidung.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Lennartz-Lembeck: Ich würde die Remscheider Jugend einladen und mir ihre Ideen für die Stadt anhören, alle nacheinander. Es gibt schon einige tolle Projekte, die junge Menschen in Remscheid angeschoben haben. My Viertel zum Beispiel. Davon müsste es viel mehr geben.

Welchen Traum hegen Sie?

Lennartz-Lembeck: Ich träume von einem weltweiten Bewusstsein für Gerechtigkeit und Frieden. Vor allem für unsere Kindeskinder.

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