Zehn Fragen

Mirjam Starke genießt das Sonntagsfrühstück mit dem Nachbarn

Fährt gerne E-Bike: Mirjam Starke. Foto: Peter Klohs
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Fährt gerne E-Bike: Mirjam Starke.

Foodsharing-Botschafterin Mirjam Starke beantwortet die RGA-Fragen.

Mirjam Starke ist Botschafterin von Foodsharing Remscheid, ein Engagement, dass die vor 54 Jahren in Köln geborene Starke seit 2016 ausübt. Die gelernte Intensivkrankenschwester lebt seit 1999 in Remscheid und fühlt sich im Bergischen sehr wohl.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Mirjam Starke: Remscheid ist die erste Foodsharing-Stadt Deutschlands. In Remscheid leben sehr viele engagierte Menschen. Und es gibt eine Menge ehrenamtlich tätiger Organisationen. Gerade im Moment kann man beobachten, wie gut der Krisenstab der Stadt arbeitet.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Starke: So viel (lacht). Ich hatte schon ein paar Mal Gelegenheit, gemeinsam mit Kai Paulus von der Villa Paulus zu kochen. Was Kai kocht, ist immer soooo lecker, ganz egal was. Und das Sonntagsfrühstück mit dem Nachbarn genieße ich sehr.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Starke: Netzwerke knüpfen, Verbindungen herstellen. Das ist für meine Tätigkeit als Foodsharing-Botschafterin mitunter sehr hilfreich.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Starke: Ich schwanke zwischen der Night of the Proms in der Kölner Lanxess-Arena oder dem Ballett Esmeralda. Letzteres war im Teo Otto Theater und wurde von den Bergischen Symphonikern begleitet. Beide Konzerte waren Klasse.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Starke: Ich würde gerne vielen Menschen mal über die Schultern gucken. Menschen sind generell spannend. Aber tauschen – nein. Ich bin zufrieden mit mir.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Starke: Ein Platz im Gelpetal nahe des Clemenshammers an einem lauen Sommermorgen noch vor Tagesanbruch, mit Bachplätschern und Vogelgesängen. Das gibt Kraft für den ganzen Tag.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Starke: Der typische Remscheider blockt erstmal gerne ab, wird auf Nachfrage aber sehr hilfsbereit und hat das Herz am rechten Fleck. Er ist deutlich besser als sein Ruf.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Starke: Ich mache gerne Agility mit meinem Hund, bin aber auch für E-Bike-Touren quer durchs Bergische oder den Rhein entlang zu begeistern.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Starke: Bei den Remscheider Fahrradwegen ist schon einiges passiert, aber es gibt noch immer Schmuddelecken wie die Neuenkamper Straße. Die würde ich beseitigen. Und an der unteren Alleestraße würde ich Außengastronomie etablieren.

Welchen Traum hegen Sie?

Starke: Ich bin eigentlich nicht träumerisch veranlagt. Die Menschen sollen zufriedener sein und viel mehr die kleinen Dinge im Leben schätzen lernen. Das wäre doch schon schön. -pek-

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