Sie findet alle Plätze am Wasser schön

Melina „Mell“ Redecker. Foto: Peter Klohs
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Melina „Mell“ Redecker.

Melina Redecker beantwortet die RGA-Fragen

-pek- Melina „Mell“ Redecker ist 1999 in Remscheid geboren und wohnt seitdem in der Stadt. Sie ist Co-Organisatorin der Überflutungshilfe für Remscheid, Solingen und Umgebung. Im nächsten Jahr beginnt sie eine Ausbildung als Pflegefachkraft. Unsere Fragen beantwortete sie an der Lagerhalle der Überflutungshilfe In der Lehmkuhle.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Mell Redecker: Darauf, dass in Remscheid alle zusammenhalten, wenn es hart auf hart kommt. Das habe ich durch mein Engagement für die Überflutungshilfe mehr als deutlich gemerkt. Darüber hinaus ist das Ehrenamt in Remscheid zu Recht hoch angesehen und viele Menschen engagieren sich.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Redecker: Das habe ich mit meinem Freund Bene Wiedmann gemeinsam: Wir essen gerne Burger im Burger Saloon auf dem Hasten.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Redecker: Ich kann gut diskutieren. Wenn man – wie ich – immer mit Jungs die Zeit verbracht hat, dann muss man sich als Mädchen durchsetzen können und manchmal auch eine große Klappe haben. Ich kann aber auch überzeugt werden.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Redecker: Das war Nature One im Sommer 2019, ein Festival auf der Raketenbasis in Pydna, tief im Hunsrück. Da waren zahlreiche sehr gute DJs wie Neelix und haben Musik gemacht.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Redecker: Mit niemanden. Alle haben ihr Päckchen zu tragen, und ich komme mit meinem Päckchen ganz gut klar.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Redecker: Ich bin sehr gerne im Brückenpark mit meinen Hunden unterwegs. Ich finde alle Plätze schön, in deren Nähe es Wasser gibt.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Redecker: Direkt, spontan, ein bisschen spießig. Aber das sind wir ja alle.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Redecker: Spazierengehen mit den Hunden. Das macht den Kopf frei, und ich nehme mir auch jeden Tag Zeit dazu.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Redecker: Ich würde mehr Leben in die Stadt bringen, besonders für die Jugendlichen unter 18. Da sieht es in Remscheid noch düster aus. In diesem Alter gibt es in unserer Stadt nicht viel zu erleben.

Welchen Traum hegen Sie?

Redecker: Ich möchte Veranstaltungen organisieren, Musik-Events. Damit würde ich gerne meinen Lebensunterhalt bestreiten können. Ich mache das gelegentlich jetzt schon, aber eher auf privater Ebene. Aber irgendwann. . .

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