Zehn Fragen an

Volker Blums Lieblingsplatz ist der Stadtpark

Volker Blum wäre gerne einmal die Panamericana gefahren. Foto: pek
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Volker Blum wäre gerne einmal die Panamericana gefahren.

Volker Blum beantwortet die RGA-Fragen.

Volker Blum, 61, ist in Remscheid geboren. Er ist für die SPD in der Bezirksvertetung Alt-Remscheid tätig. Das langjährige Thyssen-Betriebsratsmitglied ist ehrenamtlicher Referent der IG-Metall. Blum ist im vorgezogenen Ruhestand.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Volker Blum: Da brauchen Sie sich nur umzusehen: Die Umgebung ist toll, egal, wo man in Remscheid wohnt. Außerdem ist der Remscheider ein sehr angenehmer Mensch. Und wir haben einen Nobelpreisträger.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Blum: Ich liebe die bergische Küche. Kartoffel mit dicken Bohnen und geräucherter Mettwurst. Das alles mit weißer Soße. Wie man hier sagt: Da könnte ich mich zum Doktor essen.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Blum: Ich war als Mitglied des Betriebsrates immer der Kümmerer. Und das ist geblieben: Ich kann gut zuhören, habe viel Geduld und versuche im Gespräch, die Probleme zu lösen. Das nennt man heute wohl Mediator.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Blum: Das war im Jahr 2018 in Köln auf dem Roncalli-Platz. Die damals schon über 70-jährige Punk- und Rockikone Patti Smith. Das Konzert war besonders, weil als special guest Joan Baez dabei war.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Blum: Eigentlich mit niemanden. Ich bin zufrieden mit meinem Leben. Ich schätze den Bundespräsidenten und viele seiner Vorgänger sehr. Wenn es ginge, dann vielleicht mit Johannes Rau. Aber der ist ja leider nicht mehr.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Blum: Der Stadtpark. Hier wird auch noch viel geschehen. Der Park ist im stetigen Wandel. Selbst der Herbst ist schön im Stadtpark.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Blum: Geradlinig, weltoffen, erfindungsreich.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Blum: Allein in Ruhe eine gute LP anzuhören. Ich war schon immer von der Musik der amerikanischen Rockband The Doors begeistert, und von Jim Morrison, der ja nicht nur Sänger, sondern auch Philosoph und Dichter war. Diese Musik hat mich sehr geprägt, ich höre sie noch sehr gerne.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Blum: Der untere Abschnitt der Alleestraße braucht ein vernünftiges Wohnkonzept. Autofrei wird es bleiben, aber etwas mehr Leben in diesem Abschnitt sollte stattfinden. Für das Sinn-Leffers-Gebäude muss eine Lösung her.

Welchen Traum hegen Sie?

Blum: Ich hatte mal einen Traum. Ich wollte die Panamericana von Feuerland bis Alaska bereisen. Seitdem ich verstanden habe, dass dieser Traum nicht zu realisieren ist, bin ich realistischer geworden. Ein winziger Traum: Biden soll gewinnen. -pek-

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