Kirmesplatz

Schutthalden in Lennep sollen zu Blühwiesen werden

Das Entree Lenneps versprüht den Charme einer Baustelle. Das soll sich ändern, versprechen die Technischen Betriebe. Foto: Roland Keusch
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Das Entree Lenneps versprüht den Charme einer Baustelle. Das soll sich ändern, versprechen die Technischen Betriebe.
  • Axel Richter
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Die Stadt will das Eingangstor nach Lennep aufhübschen – Feste kehren wohl nicht zurück.

Remscheid. Markus Kötter ist Gärtnermeister von Beruf. Eine blühende Wiese als Eingangstor für Lennep kann der CDU-Mann und ehemalige Bezirksbürgermeister sich deshalb mehr als gut vorstellen. Besser jedenfalls als die derzeitigen Schutthalden, die der Kirmesplatz und der ehemalige Aschenplatz an der Kreuzung Ringstraße / Rader Straße derzeit abgeben.

Nachdem das Designer Outlet Center auf unbestimmte Zeit erneut bei Gericht liegt und die Grundstücke dafür nicht gebraucht werden, möge die Stadt Remscheid die Brachflächen in einen angemessenen Zustand versetzen, verlangt Kötter. „Und zwar so, dass man sich als Lenneper nicht länger dafür schämen muss.“

Darüber hinaus regte der Christdemokrat in der Bezirksvertretung Lennep an, den Kirmesplatz für die Zeit nach der Corona-Pandemie wieder für Märkte und Feste nutzbar zu machen. Unter anderem fand bis vor wenigen Jahren das Oktoberfest des Verkehrs- und Fördervereins darauf statt. Danach zog Veranstalter Klaus Kreutzer mit seinem Festzelt auf die zur Ausweichfläche erklärte Robert-Schumacher-Straße an den Lenneper Bahnhof. Die Straße wurde für die Dauer der Veranstaltung gesperrt.

Michael Zirngiebl, Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), will den Kirmesplatz und auch den ehemaligen Aschenplatz wieder in Ordnung bringen.

Dass die Feste auf den Kirmesplatz zurückkehren, hält er jedoch für wenig wahrscheinlich. Der Grund: „Die ursprünglich vorhandene Infrastruktur wurde mit dem Ausbau der Kreuzung Ringstraße / Rader Straße abgebaut. Es gibt dort zum Beispiel keine Entwässerung mehr.“ Der Kirmesplatz selbst sei mit dem Kreuzungsausbau zudem deutlich kleiner geworden. „Ich glaube deshalb nicht, dass es möglich sein wird, darauf wieder das Zelt für das Oktoberfest aufzubauen“, erklärte Zirngiebel mit Hinweis auf die Einhaltung von Rettungswegen.

„Nicht, dass da die Brombeeren ranken und die Leute ihren Unrat reinwerfen.“

Markus Kötter (CDU)

Der TBR-Chef will prüfen, was machbar ist, und versprach die Beseitigung der vorhandenen Schutthalden. „Die wurden so zahlreich angelegt, dass sich mancher schon gar nicht mehr erinnert, wem welcher Aushubhaufen gehört“, hielt Zirngiebl fest. Für eine besonders matschige Fläche brachte er schließlich den Vorschlag einer Blühwiese ins Gespräch.

Die nahm Markus Kötter dankbar auf. Die Technischen Betriebe sollten indes nicht zu lange prüfen, forderte er mit Blick auf das heute schon schäbige Eingangstor nach Lennep. „Nicht dass da in Kürze die Brombeeren ranken und die Leute ihren Unrat reinwerfen.“

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