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7. Remscheider Schulpreis: Kreative Ideen werden mit 10.000 Euro belohnt

Lohn der Mühe: Bei der Verleihung 2019 ging der 2. Platz an die Gastgeber, das Leibniz-Gymnasium mit dem Projekt Streuobstwiese. Foto: Roland Keusch
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Lohn der Mühe: Bei der Verleihung 2019 ging der 2. Platz an die Gastgeber, das Leibniz-Gymnasium mit dem Projekt Streuobstwiese.
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RGA und Volksbank loben den 7. Remscheider Schulpreis in zwei Kategorien aus. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 30. April.

Von Andreas Weber

Wer folgt auf die Grundschule Am Stadtpark und das Gertrud-Bäumer-Gymnasium (GBG)? Beide hatten beim 6. Remscheider Schulpreis den ersten Preis in Höhe von je 2000 Euro gewonnen. Ausgelobt von RGA und der Volksbank im Bergischen Land, waren in der Aula des Leibniz-Gymnasiums am 18. Juni vergangenen Jahres zehn Schulen ausgezeichnet worden. Beträge zwischen 2000 und 500 Euro flossen in Schulkassen. Auch in 2020 liegen wieder 10 000 Euro im Topf, vergeben werden sie von der Volksbank.

Die Anmeldung läuft. Alle 16 weiterführenden Schulen und 18 Grundschulen wurden vom General-Anzeiger in den vergangenen Tagen per E-Mail informiert, dass außergewöhnliche Projekte über den Unterricht hinaus gerne wieder entgegengenommen werden. Bis zum 30. April laufen die Bewerbungen in den beiden Kategorien Klasse 1 bis 4 (Grund- und Förderschulen) sowie ab Klasse 5 (weiterführende Schulen, Berufskollegs, Förderschulen). Die fünfköpfige Jury aus RGA-, Volksbank- und Schulamtsvertretern, die im Mai tagen wird, sucht „besonders förderungswürdige Projekte“ raus.

Ob nun Leseförderung, Integration, Kultur oder Theater, Engagement in der Natur oder für die Umwelt, Sport oder Soziales – die Initiatoren freuen sich auf alle Bewerbungen. Voraussetzung ist: Sie müssen in diesem Jahr laufen.

Remscheid: Grundschule Am Stadtpark ist Rekordhalter bei ersten Preisen

2018 wurde das GBG bei den weiterführenden Schulen ausgezeichnet für 50 Jahre Schüleraustausch mit einem Collège in Quimper/Bretagne, dem Vorläufer der Städtepartnerschaft mit den Franzosen. Bei den Grundschulen erhielt Am Stadtpark für ihre Gartenarbeit in der alten Stadtgärtnerei den Hauptpreis. Darüber hinaus wurden andere Schulen für Verkehrsaktionen, Streuobstwiesen, Färbergarten, Musikpädagogik oder Stärkung des Sozialverhaltens belohnt. Auch dieses Jahr soll sich die vielfältige und bunte Schullandschaft Remscheids in den Einsendungen widerspiegeln. Fast alle Remscheider Schulen haben in den sechs Jahren teilgenommen, und die meisten sind für ihre kreativen Ideen auch schon mit einer Geldsumme gewürdigt worden.

23 Schulen haben bislang gewonnen. Und einige sind besonders eifrig: So darf sich die Grundschule Am Stadtpark in der Preisträger-Historie ganz vorne fühlen. Viermal gewann sie bereits den ersten Preis: 2015 (ein englischer Schultag), 2016 (Geo-Tag – geometrisches Lernen), 2018 (Ankauf einer Parzelle in der benachbarten Kleingartenkolonie) und eben 2019 (Gartenarbeit).

Die Zahl der Bewerbungen schwankte in den vergangenen sechs Jahren zwischen 17 und 28. Im vergangenen Jahr waren es 27, die dann von der Jury begutachtet und bewertet wurden. Dieses Jahr hoffen Volksbank-Vorstand Andreas Otto und RGA-Chefredakteur Stefan M. Kob, dass erstmalig die 30 geknackt wird.

Wer mehr über den Remscheider Schulpreis erfahren möchte, findet alle weiteren Informationen auf der RGA-Internetseite.

Bei Rückfragen in der RGA-Redaktion melden: Tel. (0 21 91) 9 09-2 21.

rga.de/schulpreis

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