Bildung

Remscheid investiert 44 Millionen Euro in fünf Grundschulen und eine Förderschule

Der Pavillon an der Daniel-Schürmann in der Palmstraße 6 soll abgerissen werden und ein Erweiterungsbau entstehen.
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Der Pavillon an der Daniel-Schürmann in der Palmstraße 6 soll abgerissen werden und ein Erweiterungsbau entstehen.
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An fünf Grundschulen und der Hilda-Heinemann-Schule soll mit den Erweiterungen begonnen werden. Was ist konkret geplant?

Remscheid. Die ersten millionenschweren Erweiterungen an Remscheids Schulen stehen an. An fünf Grundschulen und der Hilda-Heinemann-Schule soll das Raumangebot deutlich verbessert werden.

Im Haupt- und im Schulausschuss werden dafür im August die Weichen gestellt. Im Rahmen der Schulentwicklungsplanung, basierend auf den Erhebungen der Beraterfirma Dr. Garbe & Lexis will die Stadt die ersten 44,4 Millionen Euro in die Hand nehmen. Fast alle Schulen platzen aus ihren Nähten, bräuchten dringend Expansionsfläche, gerade im Hinblick auf den Rechtsanspruch bei der Ganztagsbetreuung ab August 2026.

Ein Beispiel für die Not ist die Hilda-Heinemann-Schule, deren Schülerzahl kontinuierlich klettert. Mit 154 begann die Förderschule in 2021/22, zu Beginn dieses Schuljahres sind es 160. Eine Zahl, die sich aber auch schon überholt hat, weil täglich Neuanmeldungen reinkommen. Sechs sind es bislang.
Dazu auch: Hilda Heinemann hat großen Raumbedarf

Die Aufstellung eines zusätzlichen Containers im Frühjahr auf dem Schulgelände in Hackenberg war ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Kapazitätsgrenze ist überschritten. Die Stadt wog ab. Ein Neubau wäre sinnvoll, würde aber 21,6 Mio Euro kosten.

Deshalb entschieden sich die Planer für eine Erweiterung der Hilda Heinemann, die - Stand heute - bei 10,817 Millionen Euro liegen und links neben dem Hauptgebäude zum Teich errichtet würde. Beim Bau geht die Stadt von 2023 bis 2027 als Zeitschiene aus.

Zeitnahe Umsetzung wird es in keinem der Bauprojekte geben. Im teuersten, der Grundschule Reinshagen, sollen die maroden Pavillons abgerissen und ein Neubau geschaffen werden. Die Kosten beziffert die Stadt mit 12,7 Millionen Euro.
Dazu auch: Erstklässler starten mit Schultüte und Waschbär

Während der Bauphase sind - wie bei anderen Schulen auch - Auslagerungen unvermeidbar. Ausweichstandorte müssen gefunden werden und kommen finanziell noch obendrauf.

Diese Überlegung muss auch bei der Walther-Hartmann-Schule angestellt werden. Bei der kleinen, zweizügigen Schule wird an eine Aufstockung gedacht. Sie wird mit 7,065 Millionen Euro kalkuliert. Fertigstellung könnte, nach den ersten Plänen 2025 sein.

Am Teilstandort Goldenberg der GGS Adolf Clarenbach wird mit 7,405 Millionen Euro gerechnet. Dort soll der Pavillon 2 verschwinden, bis 2025 angebaut und aufgestockt werden. Wie immer ist dies mit dem Zusatz versehen: „Ausweichstandorte sind abzustimmen und müssen kostentechnisch noch berücksichtigt werden.“

Daniel Schürmann erhält dreigeschossige Erweiterung

Die GGS Daniel Schürmann erwartet für 4,58 Mio Euro einen dreigeschossigen Erweiterungsbau, der an die Hausmeisterwohnung anschließt. Die Realisierung ist bis 2024 geplant.

Der geringste finanzielle Aufwand (1,829 Mio Euro) ist bei der GGS Hackenberg veranschlagt, wo im Untergeschoss für die OGS die Mensa erweitert, die Küche verlegt und zwei zusätzliche Gruppenräume bis 2024 angebaut werden.

Dazu auch der Kommentar von Andreas Weber.

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