Ausstellung

Schüler zeigen eindrucksvolle Porträts im Röntgen-Museum

Die Bilder der Hauptschüler sind seit gestern bis zum Ende der Sommerferien im Röntgen-Museum zu sehen.
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Die Bilder der Hauptschüler sind seit Montag bis zum Ende der Sommerferien im Röntgen-Museum zu sehen.

Projekt des Wahlpflichtkurses Kunst der Ganztagshauptschule.

Von Sabine Naber

Remscheid. Am Montag ist im Deutschen Röntgen-Museum ein besonderes Kunstprojekt gestartet. Denn eine Ausstellung mit Porträts, die Schülerinnen und Schüler gestaltet hatten, hat es bisher noch nicht gegeben.

„Mit euren ausdrucksstarken Bildern gestaltet ihr das Museum mit. Dazu passt das Zitat von Röntgen, der einmal gesagt hat: ,Freude habe ich nur, solange ich es mit dem Experimentieren zu tun habe.ʼ Und ihr seid mit so viel Experimentierfreude und Kreativität an das Projekt herangegangen“, lobte Museumspädagogin Sonja Klarhof die zwölf Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Ganztagshauptschule Hackenberg. Sie hatten am Wahlpflichtkurs Kunst unter dem Titel „All Around My Head“ teilgenommen und sich mit dem Thema auseinandergesetzt.

Kunstlehrer Guido Sauer dankte dem Museum, dass sich seine Kursteilnehmer hier im „Laborort Museum“ intensiv mit dem Aufbau und der Funktion des menschlichen Schädels auseinandersetzen durften. Hier konnte ausprobiert, diskutiert und experimentiert werden. Und dass das Ergebnis wieder an dem Punkt landen durfte, wo auch der Anfang gemacht wurde, sei großartig. „Ihr seid an dieser Sache drangeblieben, seid stark in die praktische Arbeit eingestiegen und habt viel Privates einfließen lassen. Aber alles zeigen wir natürlich nicht“, sagte Sauer mit Blick auf die Vitrine, in der Fotos der Experimente, Skizzen und Dokumentationen ausgestellt sind. Die praktische Arbeit sei durch das künstlerische Tagebuch flankiert worden.

Dauerhafte Bleibe in den Räumen der Jugendberufsagentur

Ziel des Projektes sei eine intensive Beschäftigung mit den Darstellungsformen des Porträts in den verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst gewesen. Die Auseinandersetzung mit der Anatomie des menschlichen Schädels und die Perfektionierung des eigenen zeichnerischen Ausdrucks seien dazugekommen. Sauer hofft, dass sich die Schule auch weiterhin öffnen wird: „Profis reinholen in die Schule. Und dorthin gehen, wo sie arbeiten. Auch unsere Räume könnten auf diese Weise vielseitig genutzt werden.“

„Ich mag Kunst sehr gerne. Und das Thema fand ich interessant und fühlte mich gleich angesprochen, als es ums Skizzieren ging“, erzählt Valentino (16). Er habe schon früh eine Vorstellung gehabt, wen er zeichnen wollte. „Ein Mädchen, das ich in einer Zeitung gesehen hatte. Und ich wollte das Porträt in Schwarz-Weiß haben.“

Bis zum Ende der Sommerferien läuft die Ausstellung im Röntgen-Museum. Anschließend werden die Porträts in den Räumen der Jugendberufsagentur eine Bleibe finden.

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