Schüler finden Weg in die Schule nicht

-AWe- Im Jugendhilfeausschuss (JHA) zog Leiterin Dr. Jana Schrage eine Bilanz der Psychologischen Beratungsstelle für das Jahr 2020. Eines der beiden großen Aufgabenfelder ist die Schulberatung. 858 Gespräche wurden geführt, 201 Familien beraten. Dabei ging es um Schwerpunkte wie Lese-/Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie, Leistungsprobleme und Konzentrationsstörungen.

Das lange Homeschooling hat auch Spuren hinterlassen. Auf eine Frage zum Schulabsentismus erklärte Schrage: „Wir führen zwar keine Statistik, aber es gibt immer mehr Familien, die zu uns kommen, weil ihre Kinder Schwierigkeiten haben, den Weg in die Schule zu finden.“ Bei Anfragen gibt es eine Warteliste. Je nach Dringlichkeit, werden Termine schnell vergeben. „Das kann binnen zwei Tagen geschehen, aber sonst auch bis zu fünf Wochen dauern“, erklärte Jana Schrage. Im Übrigen wird die Tätigkeit in Zukunft intensiviert. Dezernent Thomas Neuhaus erklärte im JHA, dass in Remscheid 1,5 Stellen für Schulpsychologen zusätzlich eingerichtet werden könnten. Eine wird vom Land finanziert.

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