Schild ist weg – aber keiner hat’s gemerkt

Autofahrer aus Richtung Tannenhof kommend können nun auch links in die Lockfinker Straße abbiegen. Foto: Roland Keusch
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Autofahrer aus Richtung Tannenhof kommend können nun auch links in die Lockfinker Straße abbiegen. Foto: Roland Keusch

Kreuzung Lockfinker/Kreuzbergstraße

Von Sven Schlickowey

Dass die Sanierung der Kreuzbergstraße im Lüttringhauser Zentrum so reibungslos funktioniert hat, die Straße wurde drei Tage früher als geplant fertig gestellt, hat auch bei der zuständigen Bezirksvertretung (BV) für Zufriedenheit gesorgt. Das wurde bei der BV-Sitzung am Mittwoch deutlich. Dass im Zuge dessen aber auch eine zusätzliche Abbiegemöglichkeit entstanden ist, hat offensichtlich noch nicht jeder mitbekommen.

Seit die Straße Anfang August wieder freigegeben wurde, können Autofahrer aus Richtung Tannenhof kommend nun auch links in die Lockfinker Straße abbiegen, bisher hatte dies ein Schild, das nur die Fahrt geradeaus oder nach rechts erlaubte, untersagt. „Das Verkehrszeichen ist längst weg“, konnte Udo Wilde, Abteilungsleiter Verkehrstechnik bei den Technischen Betrieben (TBR), auf Anfrage von BV-Mitglied Bernhard Ruthenberg (Grüne) vermelden.

Dass diese neue Möglichkeit im Rahmen der Sanierung eingerichtet werden sollte, hatten Verwaltung und TBR schon im Vorfeld angekündigt. Weil die Einrichtung aber eher unspektakulär aus dem Entfernen eines Schildes bestand, war das nach gut einer Woche aber offensichtlich noch nicht ins Bewusstsein der Lüttringhauser vorgedrungen.

„Das kriegt der Bürger doch gar nicht mit“, sagte Robert-Julius Braun (CDU). Eine Einschätzung, die Udo Wilde durchaus bestätigen konnte. Eine halbe Stunde habe er zur Verkehrszählung an der Kreuzung gestanden, berichtete der TBR-Abteilungsleiter. Und in dieser Zeit habe niemand die neue Möglichkeit genutzt. „Das dauert sicherlich noch ein paar Monate, bis das alle gemerkt haben.“

Auskunft konnte Wilde auch zu geplanten Markierungsarbeiten für Radwege geben. Die Markierungen auf der Klausener Straße seien für das kommende Jahr geplant, in der Klausener Delle in der Nähe der Kleingartenanlage sollen sie noch im August starten.

Auch die Dreher Straße könnte zukünftig eine Radspur bekommen. Das regte Bernhard Ruthenberg an. Ein entsprechender Prüfauftrag wurde von der BV an die Verwaltung erteilt.

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