Schächten nur mit Betäubung erlaubt

-ma- Das Schächten von Tieren ohne vorherige Betäubung ist verboten. Darauf weist das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA) im Vorfeld des Opferfestes hin, das vom kommenden Donnerstag, 30. Juli, bis Montag, 3. August, von vielen Muslimen im Bergischen gefeiert wird. Das Schächten bei vollem Bewusstsein sei unnötig, da es tierschutzkonforme Alternativen gebe, die auch von muslimischen Theologen akzeptiert würden, heißt es in einer Mitteilung des Amtes. Beim Halsschnitt würden die nicht betäubten Tiere Schmerzen, Atemnot und Todesangst erleiden. Bis zur Bewusstlosigkeit könne es bis zu einer Minute, beim Eintreten von Komplikationen auch wesentlich länger dauern. Bei vorheriger elektrischer Betäubung werde das Schaf oder Rind nicht getötet und nicht verletzt. Da das Herz weiter schlage, sei die Ausblutung der Schlachttiere nicht im Geringsten beeinträchtigt und damit auch eine Vorschrift erfüllt. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt empfiehlt deshalb den Muslimen dringend, ihr Opfertier in einem gewerblichen Schlachtbetrieb unter Betäubung schlachten zu lassen. Ein Schächten „im Hinterhof“, wie es beim letztjährigen Opferfest durch das BVLA festgestellt worden sei, könne als Gesetzesverstoß mit Bußgeldern bis 25000 Euro geahndet werden. Die Behörde gibt zudem den Hinweis, dass in Wuppertal wieder in mehreren Schlachtstätten tierschutz-konforme Opferfest-Schlachtungen stattfänden. Außerdem erinnert das Veterinäramt daran, dass außer den tierschutzrechlichen Vorgaben auch die coronabedingen Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden müssen.

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