Sana setzt zwei neue Verfahren ein

Darmkrebs

-ma- Bei der Bekämpfung des Darmkrebses kommen seit jüngstem im Sana-Klinikum zwei neue endoskopische Therapieverfahren zum Einsatz. „Beide haben den Vorteil, dass sie eine größere Operation vermeiden können und unsere Patienten deutlich schneller wieder mobil sind“, sagt Dr. Christine Stanull, Chefärztin der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten. Die „endoskopische Vollwandresektion“ kann bei Gewebeveränderungen und Darmkrebs im Frühstadium mit maximal 25 Millimetern Durchmesser eingesetzt werden.

„Die Methode wird zwar schon in einigen Kliniken eingesetzt, ist aber noch nicht sehr weit verbreitet“, erklärt Vuvan Awunti Mundi, Leitender Oberarzt, die interventionelle Endoskopie. Dabei wird krankhaftes Gewebe bis zu einer Größe von 25 mm endoskopisch entfernt. Im Februar wurden die ersten Patienten an der Burger Straße mit dieser Methode behandelt. Besonders stolz ist man im Sana, dass im August das Verfahren auch im oberen Gastrointestinaltrakt, also Speiseröhre, Dünndarm und Magen, zum ersten Mal angewandt wurde. Für größere Gewebeveränderungen wird die sogenannte „endoskopische Submukosadissektion“ angewandt. Sie ist aufwendiger und dauert länger, kann aber außer im Dickdarm auch im oberen Magen-Darm-Trakt zum Einsatz kommen.

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