Arbeitsplätze

Sana: Gekündigte wechseln in neue Firmen - Job-Angebote noch in diesem Monat

Am Remscheider Krankenhaus droht 64 Menschen die Arbeitslosigkeit. Archivfoto: Roland Keusch
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Am Remscheider Krankenhaus droht 64 Menschen die Arbeitslosigkeit. Archivfoto: Roland Keusch

Zu welchen Konditionen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bisherigen Sana-Tochter DGS künftig arbeiten sollen, wurde bislang nicht bekannt.

Update vom 10. August, 17.40 Uhr

Remscheid. Im Fall der 64 von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter des Sana-Klinikums wird das weitere Verfahren nun immer deutlicher. Wie die Sana-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Gudrun Hedler berichtet, soll es noch in diesem Monat eine Betriebsversammlung geben. Auf der würden die Mitarbeiter über den nun auch für den Remscheider Standort gültigen Sozialplan informiert.

Wie berichtet möchte Sana Teilbereiche der Konzerntochter DGS abwickeln. Die betroffenen Mitarbeiter, derzeit zum Beispiel an der Information oder der Patientenbegleitung eingesetzt werden, sollen laut Sozialplan Job-Angebote bei anderen Sana-Töchtern bekommen. Zumindest diejenigen, die einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben. Wie viele das in Remscheid betrifft, ist aber noch unklar. Auch die angebotenen Konditionen sind im Detail noch nicht bekannt.

Ebenfalls unklar ist weiterhin, was mit den Aufgaben geschieht, die bisher von befristet Beschäftigten ausgeübt werden. Hier sei es denkbar, dass Sana auch diesen Mitarbeitern Angebote mache, sagt Hedler: „Sinnig wäre das ja.“ Allerdings nicht im Sozialplan verankert. wey

Unser Artikel vom 9. August

Remscheid. Die 64 von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten am Remscheider Sana-Klinikum dürfen sich auf Arbeitsplätze in zwei neuen Service-Firmen bewerben. Das berichtet Gudrun Hedler, Vorsitzende des Konzernbetriebsrates. Zu welchen Konditionen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bisherigen Sana-Tochter DGS künftig arbeiten sollen, wurde bislang nicht bekannt.

Wie berichtet, hatte die Sana Kliniken AG mit Sitz in Ismaning im April die Schließung der Service-Tochter DGS angekündigt. Bundesweit sollen mehr als 1000 Mitarbeiter entlassen werden. Sie sind unter anderem im Hol- und Bringdienst, in der Patientenbegleitung, im Wäscheservice oder an der Information beschäftigt. Nun stimmten die Betriebsräte an den verschiedenen DGS-Niederlassungen einer Vereinbarung zu, die der Gesamtbetriebsrat mit dem Arbeitgeber geschlossen hat. Der enthaltene Sozialplan und Interessenausgleich gilt auch für die Beschäftigten in Remscheid, die keinen Betriebsrat haben. Danach wird die tarifgebundene DGS abgewickelt und die Mitarbeiter erhalten zum Jahresende die Kündigung. Nach einer Bedenkzeit können sie sich bei einer Logistik- und einer Catering-Tochter bewerben, um ihre Arbeit wieder aufzunehmen. „Zumindest die Logistik-Tochter hat keinen Tarifvertrag“, sagt Gudrun Hedler.

Das Angebot für eine der beiden neuen Firmen gilt zudem nur für die Mitarbeiter mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Nach RGA-Informationen ist die Hälfte der bundesweit 1000 DGS-Angestellten befristet beschäftigt.

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