Sana: Arztbesuche nicht aufschieben

-mw- Die Ärzte des Sana-Klinikums raten: Dringende Arzt- oder Klinikbesuche sollten auch in Coronazeiten auf keinen Fall aufgeschoben werden. „Offenbar vermeiden viele den Arztbesuch, obwohl sie eindeutige Krankheitssymptome zeigen“, sagt der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Ulrich Sliwka. Auch das Sana spüre den Rückgang bei der Behandlung von akuten Herz- und Gefäßproblemen wie Schlaganfällen.

Aber auch Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs und anderen Krankheiten würden vielfach verschoben – was laut Prof. Dr. Burkhard Sievers Folgen haben kann. Vor allem, was Herz oder Lunge betrifft. „Viele Krankheiten lassen sich in einem frühen Stadium noch gut behandeln“, sagt der Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Intensivmedizin.

Bei Symptomen wie Schmerzen oder Enge in der Brust, Schwindel, Luftnot, Herzrhythmusstörungen oder Wassereinlagerungen in den Beinen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Genauso wie bei Symptomen, die Magen und Darm betreffen: Blutungen, Schmerzen, unklare Gewichtsabnahme. Dr. Christine Stanull, Chefärztin der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten, erklärt: „Wir erleben derzeit eine Häufung von schweren Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt, die auch auf zu intensiven Einsatz von Schmerzmitteln und verspätete Arztbesuche zurückzuführen sind.“

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