ÖPNV

S1/S7: Brandbrief der Oberbürgermeister - „inakzeptable Zustände“

Anfang des Jahres übernahm Vias die Linie S7 von Abellio. Inklusive der Fahrzeuge.
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Auf diese Bahn warten derzeit viele: Zahlreiche Fahrten der S7 (und der S1) fallen aus. Pendler können nicht planen.

Wegen der Zustände auf den S-Bahnlinien 1 und 7 verlangen sie vom VRR, endlich zügig zu handeln. „Schlechtes Management“.

Berg. Land. „Die Zustände auf den S-Bahnlinien 1 und 7 sind inakzeptabel.“ So steht es in einem Brandbrief, den die bergischen Oberbürgermeister an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) richten. Am frühen Freitagmorgen wurde dieser in Remscheid veröffentlicht.

„Aufgrund der Ausfälle und Verspätungen, die Pendlerinnen und Pendler nahezu täglich in größte Schwierigkeiten bringen, haben sich die Stadtchefs darauf verständigt, den Druck auf den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zu erhöhen.“

Tim Kurzbach (Solingen), Uwe Schneidewind (Wuppertal) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) verlangen, umgehend Abhilfe zu schaffen. „Die Zustände sind nicht haltbar“, erklären sie.

Sie kündigen an, dass sie den Druck auf den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erhöhen wollen und fordern schnelle Abhilfe. „Die bergischen Großstädte und die gesamte Region müssen zuverlässig angebunden und erreichbar sein. Das muss sichergestellt werden.“

Während mit Blick auf den Klimawandel und die Belastungen auf den Straßen überall die Verkehrswende mit dem verstärkten Umstieg auf Bus und Bahn beschworen wird, gebe es „ein Service-Angebot, das diesen Namen nicht verdient.“

Die bergischen Oberbürgermeister appellieren daher dringend an den Vorstand des VRR, umgehend Abhilfe zu schaffen. Bei der S7 (Müngstener) fällt bis Ende September mindestens eine von drei Fahrten aus. Zeitweise wurde der Verkehr komplett auf Schienenersatzverkehr umgestellt - Pendler mussten auf Busse umsteigen, die weitaus länger unterwegs sind als die Bahn.

Wir berichten weiter.

Seit längerem kommt es auf den Strecken von S1 und S7 immer wieder zu Ausfällen. Mitte September zog der VRR die Reißleine - und stellte den Betrieb zum Teil auf Busfahrten um. Ursprünglich war dies bis zum 17. September geplant, inzwischen wurde der Zeitraum bis zum 30. September verlängert.

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