Umzug seit langem geplant

Rücken-Center Ganbaru zieht zur Allee

Noch ist Charalampos Tsirakidis mit seinem Center an der Elberfelder Straße, bald zieht er zur Allee. Hier ist er mit Marlies Kimpel und Helga Kaiser (v. l.) zu sehen. Foto: Doro Siewert
+
Noch ist Charalampos Tsirakidis mit seinem Center an der Elberfelder Straße, bald zieht er zur Allee. Hier ist er mit Marlies Kimpel und Helga Kaiser (v. l.) zu sehen.

Charalampos Tsirakidis verkleinert sich – Dafür gibt es aber bald die Online-Terminbuchung.

Von Peter Klohs

Remscheid. Seit dem Jahr 2003 ist Charalampos Tsirakidis mit seinem Rücken- und Gesundheitszentrum Ganbaru in der Elberfelder Straße 70 ansässig. Das wird sich nun bald ändern. Der Umzug in die Alleestraße 39 ist seit langem geplant – und wird aller Voraussicht nach im August umgesetzt. „Ursprünglich wollten wir im Mai umziehen“, sagt der Gesundheitsexperte. „Aber es ist wie überall: Die Arbeiten verzögern sich aufgrund fehlender Mitarbeiter und Materialknappheit.“

Ganbaru ist übrigens japanisch und bedeutet so viel wie: „Ich gebe nicht auf.“ Und das soll auch der Leitspruch all der Menschen sein, die das Center besuchen, sagt Charalampos Tsirakidis, den alle Mitarbeiter und Patienten nur mit dem Vornamen ansprechen.

„So, wir trainieren jetzt und werden alle 100 Jahre alt.“

Charalampos Tsirakidis zu seiner Reha-Sportgruppe

Der Umgang ist familiär, man duzt sich. „Vor allem für ältere Menschen ist es essenziell, etwas für ihre Muskeln zu tun.“ Ansonsten setze der körperliche Verfall recht schnell ein. „Neulich erst habe ich einer Reha-Sportgruppe gesagt: ,So, wir trainieren jetzt und werden alle 100 Jahre alt.“ Charalampos, vor 56 Jahren in Griechenland geboren, kam mit seiner Familie 1971 nach Remscheid. Mit 18 Jahren entdeckte er den Reiz des Kampfsportes Karate, fünf Jahre später war der schwarze Gurt der Lohn. 2001 gründete er seine eigene Karateschule. „Und dann sind wir gewachsen“, erzählt der Inhaber von Ganbaru. 2008 habe er mehr Räumlichkeiten übernommen, 2009 mit dem Gerätetraining begonnen, 2010 den Reha-Sport integriert und 2015 die Basis für das Rücken- und Gesundheitszentrum gelegt. „Verstärkt sind wir in die Richtung Reha-Sport, Physiotherapie und Erhaltung der Gesundheit gegangen. Die Karateschule existiert noch, ist aber von Ganbaru deutlich getrennt und hat auch eine eigene Internetseite.“

Nach dem Umzug an die Alleestraße kommen auf die Kunden Änderungen zu: Die Öffnungszeiten des Gesundheitszentrums werden erweitert, mehr Digitalisierung wird dazu führen, dass die Mitglieder Termine für ihr Training selber buchen können, und das gesamte Angebot wird in vier Teilbereiche gegliedert: Physiotherapie, medizinisches Fitnesstraining, Reha-Sport und Prävention. Nach wie vor wird das Zentrum über eigene Parkplätze verfügen, die von der Erholungstraße (Parallelstraße zur Alleestraße) zu erreichen sind, betont der Inhaber.

Mit Blick auf die momentanen Räume sagt Charalampos: „Wir haben hier 1200 Quadratmeter zur Verfügung. Wir sind viel zu groß und können einen Teil der Fläche nicht nutzen. Die 580 Quadratmeter am neuen Standort reichen uns völlig aus.“ Charalampos Tsirakidis legt Wert auf die Tatsache, dass es sich beim Ganbaru-Center um eine private Therapieeinrichtung handelt. Dies habe für ihn und seine Patienten einen Vorteil. „Wir sind nicht in diesem medizinischen System gefangen, in dem die Mediziner maximal 20 Minuten Zeit für ihre Patienten haben“, berichtet er. „Wir nehmen uns bis zu einer Stunde Zeit für unsere Patienten. Das, was wir wollen, ist keine kurzfristige Hilfe für die Menschen. Wir wollen nachhaltige Ergebnisse.“

Ganbaru-center.de

Stadt zeigt sich „überglücklich“: Penny schließt die Versorgungslücke auf der Alleestraße

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Verdacht auf illegales Rennen: Polizei kassiert Führerscheine von jungen Remscheidern
Verdacht auf illegales Rennen: Polizei kassiert Führerscheine von jungen Remscheidern
Verdacht auf illegales Rennen: Polizei kassiert Führerscheine von jungen Remscheidern
Corona: Höchste Inzidenz in NRW im Oberbergischen - Termine für neue Impfstelle ab heute
Corona: Höchste Inzidenz in NRW im Oberbergischen - Termine für neue Impfstelle ab heute
Corona: Höchste Inzidenz in NRW im Oberbergischen - Termine für neue Impfstelle ab heute
Viele Einsätze für die Feuerwehr am Samstag
Viele Einsätze für die Feuerwehr am Samstag
Viele Einsätze für die Feuerwehr am Samstag
Dr. Frank Neveling: „Intensivkapazitäten sind bereits knapp“
Dr. Frank Neveling: „Intensivkapazitäten sind bereits knapp“
Dr. Frank Neveling: „Intensivkapazitäten sind bereits knapp“

Kommentare