Vertrag ist aufgesetzt

RSV wird beim Fördergeld kein Risiko eingehen

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Wenn es Sicherheit für die 1,35 Millionen Euro gibt, wird Neuenkamp verkauft.

Von Andreas Weber

Es war eine Punktlandung, die der RSV bei seiner Delegiertenversammlung im Vereinslokal „Ambiente“ hinlegte. Von 55 Delegierten aus den Abteilungen mussten am Mittwochabend 28 anwesend sein, um beschlussfähig zu sein. Genauso so viele kamen. Über die wichtigsten Punkte, die Zukunft des Sportplatzes Neuenkamp und die Sanierung/Modernisierung der Vereinsanlage am Fürberg informierte der Vorstand nur. Der Weg ist vorgezeichnet, allein es fehlt Rechtssicherheit für den über 1700 Mitglieder zählenden Großverein. Fördergelder vom Land in Höhe von 1,35 Millionen Euro sind bewilligt, aufgestockt werden sie von der Stadt auf 1,5 Millionen Euro.

Der positive Bescheid aus Düsseldorf liegt vor, dass am Fürberg investiert werden kann. Weil die Förderung nicht ewig läuft, will der RSV kein Risiko eingehen und von der Stadt die Sicherheit, dass die 1,35 Millionen Euro nicht verfallen, nur weil Handwerker möglicherweise nicht rechtzeitig zu bekommen sind. Mit juristischer Unterstützung hat der Verein deshalb einen Vertrag aufgesetzt, der der Stadtverwaltung vorliegt.

„Für uns ist wichtig, dass wir die Arbeiten am Fürberg auch in 2023 durchführen können“, erklärte Vorstandsmitglied Dennis Bonna dem RGA. Wenn der RSV diese Zusage bekommt, gilt: „Erst die Weiterleitung der Fördergelder durch die Stadt, dann wird das Grundstück am Sportplatz Neuenkamp von uns verkauft.“ Dieses soll für eine kleine symbolische Summe an die Stadt gehen, damit diese dort für den BV 1910 einen Kunstrasen plus Multifunktionsstätte bauen kann.

Konkrete Ideen für den Fürberg gibt es bereits genug. Im Gebäude soll ein Aufzug eingebaut werden, der Barrierefreiheit ermöglicht, ein Teil der Millionensumme wird in Energieeffizienz gesteckt, Umkleiden und Toiletten werden hergerichtet und auch rollstuhlgerecht gemacht, draußen soll einer der Tennisplätze zu einem Multifunktionsplatz umgewidmet werden, der zwar Tennis, aber auch andere Sportarten ermöglichen soll. Sobald die Fördergelder auf dem Konto sind, wird die Liste abgearbeitet. Dabei gelten Prioritäten: Was ist momentan am akutesten? Für welches Projekt können am schnellsten Handwerker gewonnen werden?

Ab Januar 2023 erhebt der Verein eine leichte Beitragserhöhung. Der Grundbetrag wird um einen Euro teurer. Weil halbjährlich abgebucht wird, heißt dies: 81 statt 75 Euro. Auf der Versammlung gewürdigt wurde der langjährige Schatzmeister Wolfgang Pipiorka. Der 84-Jährige wechselt vom Vorstand ins Präsidium, das er mit Norbert Tix, Michael Krause und Daniel Jung bildet. Einstimmig in den Vorstand wurde Geschäftsstellen-Mitarbeiter Simon Brams für drei Jahre gewählt. Dort teilt er sich die Führung mit Hartmut Bau und Dennis Bonna, der auch die Finanzen betreut.

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