Sozialfond

Rotary-Club unterstützt die Kinderschutzambulanz

11 111 Euro für die Kinderschutzambulanz: (v.l.) Jan Wilhelm Arntz (amtierender Präsident der Rotarier Remscheid), Birgit Köppe-Gaisendrees (Leiterin Kinderschutzambulanz), Dorothea Schauf (Öffentlichkeitsarbeit Kinderschutzambulanz), Wolf Lüttinger (ehemaliger Rotary-Präsident).
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11 111 Euro für die Kinderschutzambulanz: (v.l.) Jan Wilhelm Arntz (amtierender Präsident der Rotarier Remscheid), Birgit Köppe-Gaisendrees (Leiterin Kinderschutzambulanz), Dorothea Schauf (Öffentlichkeitsarbeit Kinderschutzambulanz), Wolf Lüttinger (ehemaliger Rotary-Präsident).
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11.111 Euro vom Service-Club für junge Opfer häuslicher Gewalt. Sozialfonds für zwei Jahre zusammengefasst.

Von Andreas Weber

Remscheid. Es ist eine Summe, die auch die Rotarier nicht jedes Jahr ausschütten. Weil sie mit 11.111 Euro so hoch ausfiel, bedurfte es der Zustimmung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Einstimmig gaben die Mitglieder des Service-Clubs die Summe frei. Der Rotary-Club Remscheid, 1932 gegründet und einer der ältesten in Deutschland, überreichte den entsprechenden Scheck an die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land.

Vertreten durch den aktuellen Präsidenten Jan Wilhelm Arntz und Alt-Präsident Wolf Lüttinger, hatten die Rotarier ihren Sozialfonds genommen, der sich jährlich auf um die 5000 Euro beläuft, diesen für zwei Jahre zusammengefasst und weitere 1100 Euro aus der Weihnachtsfeier draufgepackt. Leiterin Birgit Köppe-Gaisendrees und Dorothea Schauf, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert, waren von der Höhe der Summe überwältigt.

Nachdem die Rotarier bei einem Vortrag von Dorothea Schauf die bedrückenden Geschichten von körperlicher Gewalt, Misshandlung oder Vernachlässigung bei Kindern und Jugendlichen gehört hatten, reifte die Entscheidung, die Ambulanz zu unterstützen. „Mit viel Herzblut, Mut, Durchsetzungskraft und Energie setzt sich Birgit Köppe-Gaisendrees mit ihrem Team für die Belange der oft schutzlosen, kleinen Klienten ein, immer dann, wenn Eltern nicht bereit sind, Verantwortung für ein heranwachsendes Leben zu übernehmen und dieses bestmöglich zu beschützen“, heißt es in einer Presseerklärung der Rotarier. Die Remscheider zählen 70 Mitglieder. Wöchentlich treffen sie sich montags im Schützenhaus. Der Rotary-Club organisiert Vorträge – Ende Oktober zum Beispiel mit Thomas Willemeit, einem gebürtigen Remscheider und Mitgründer des weltweit führenden Architekturbüros Graft –, Charity-Veranstaltungen, internationale Jugendaustausche und spendet für soziale Zwecke.

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