Gewag und PSR sponserten

Röntgen und Kloki empfangen jetzt die Parkgäste

Die Zufahrt zum PSR-Parkhaus Hardtstraße zeigt nun Wilhelm Conrad Röntgen und die Klosterkirche. Alexander Holthaus, Sonja Tewinkel, Armin Freund und Dr. Uwe Busch (v. l.) sind begeistert von René Schneiders Werk (M.). Foto: Doro Siewert
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Die Zufahrt zum PSR-Parkhaus Hardtstraße zeigt nun Wilhelm Conrad Röntgen und die Klosterkirche. Alexander Holthaus, Sonja Tewinkel, Armin Freund und Dr. Uwe Busch (v. l.) sind begeistert von René Schneiders Werk (M.).

Graffitikünstler hat die Einfahrt an der Hardtstraße verschönert.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Die Aushängeschilder Lenneps grüßen ab sofort gemeinsam an der Hardtstraße: Auf 20 Quadratmetern empfangen Wilhelm Conrad Röntgen und die Klosterkirche mit ihrem angeschlossenen Kulturzentrum nun die Parkgäste des PSR-Parkhauses. Graffitikünstler René Schneider (34) hat die einst unschöne Ecke in einen Hingucker verwandelt.

Eine Woche lang hat er die Fläche erst geschrubbt, dann grundiert und schließlich mit Lenneps Wahrzeichen besprüht. „Die Vorlage für Röntgens Kopf war eine Lithographie“, erzählt der Inhaber von Unikat-Colors. Links daneben sieht man Röntgens Geburtsurkunde von 1845. „Ich fand es ganz schön, dass das Graffito dadurch einen alten Touch kriegt“, sagt Schneider. 800 bis 900 seiner Werke prangen bereits im Stadtgebiet.

Das PSR-Parkhaus hat einen direkten Zugang zur Klosterkirche, die von den Remscheidern gern „Kloki“ genannt wird. Die optische Aufwertung ist somit auch ein Gewinn für die Kulturstätte. „Wir haben uns eigentlich immer über diese Zufahrt geärgert“, gibt Alexander Holthaus vom Förderverein zu. Ein verblichenes Graffito zierte bislang die verwitterte Wand. Dank der Unterstützung der Gewag und der PSR ist die Parkhaus-Zufahrt nun zum bunten Entrée der Altstadt geworden. Die Partner sponserten das Projekt mit 2500 Euro. Den Seitenwänden der Zufahrt verpasste René Schneider auch gleich einen frischen Anstrich.

Für PSR-Prokurist Armin Freund passt die neue, bunte Einfahrt in Lennep gut ins generelle Renovierungskonzept. So sei 2019 bereits die Tiefgarage am Rathaus mit einer Beschilderung und einem neuen Anstrich versehen worden.

Uni Gießen will im „Röntgenjahr“ dasselbe Graffito anfertigen lassen

Dr. Uwe Busch, Direktor des benachbarten Deutschen Röntgen-Museums, freut sich, dass der große Sohn Lenneps nun auch öffentlich sichtbar wird. „Ich hoffe, dass sich Röntgen bald noch weiter in Lennep ausbreiten kann. Kunst mit Röntgen finde ich spannend.“ Demnächst soll es dazu ein weiteres Projekt geben, kündigt er an. Den bunten Acryllack-Röntgen gibt es übrigens auch in Gießen: Die dortige Uni, an der der Physiker einst lehrte, will im „Röntgenjahr 2020“ dasselbe Graffito anfertigen lassen.

Remscheider hat sich vor elf Jahren mit professioneller Graffitigestaltung selbstständig gemacht.

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