RGA-Leser spenden rund 29 000 Euro für Jugendliche

Marc Schneider (v. l.), Verleger i.R. Bernhard Boll, Sabine Poppe und André Frowein freuen sich über die Spende. Foto: Roland Keusch
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Marc Schneider (v. l.), Verleger i.R. Bernhard Boll, Sabine Poppe und André Frowein freuen sich über die Spende. Foto: Roland Keusch

Begünstigte sind das Netzwerk Kleine Helden und das Juca-Team, das jedes Jahr die Schultour initiiert

Von Anja Carolina Siebel

Die Corona-Pandemie hat viele Aktivitäten lahmgelegt. Das betrifft auch die Ehrenamtler des Café Juca in Wermelskirchen und die Helfer des Netzwerks Kleine Helden aus Remscheid. Beide waren die Begünstigten bei der diesjährigen RGA-Spendenaktion Helft und helfen. Rund 29 000 Euro haben die RGA-Leserinnen und -Leser aus Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald, Hückeswagen und Burscheid gespendet. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagen André Frowein und Sabine Poppe, stellvertretend für die Institutionen, denen das Geld zugutekommt. Sie betonen: „Es ist wegen der Pandemie nichts verloren gegangen, wir werden unsere Aktivitäten nächstes Jahr fortsetzen.“

Das Juca-Team initiiert, wie berichtet, jedes Jahr die Schultour, bei der bekannte Bands aus Deutschland und Österreich Klassenbesuche in vielen Schulen in der Region machen, mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen. Nicht nur über die Musik und die Bandarbeit, sondern auch über Alltagssorgen der Jugendlichen. Die Schultour mündet immer in dem Youthnited-Festival, das die letzten Jahre auf einem Außengelände in Kuhle stattfand. Dieses Jahr nicht. Die Corona-Pandemie hat sämtliche Aktivitäten ausgehebelt. „2021 wollen wir aber wieder durchstarten“, verspricht André Frowein. Frowein: „Wir planen das Festival, das ja zum Glück im Freien stattfinden kann, zunächst mit 300 Leuten. Wenn die Situation es zulässt, können wir immer noch mehr Besucher zulassen.“

„Ohne die Leser-Hilfe würde es nicht funktionieren.“

Bernhard Boll, RGA-Verleger i.R.

Auch beim Netzwerk Kleine Helden, dessen Helfer sich um Kinder psychisch und suchterkrankter Eltern kümmern, soll es 2021 mit Aktivitäten weitergehen. „Wir bieten ja Kunstkurse und Freizeitaktivitäten für die Kinder an, um ihnen einige unbeschwerte Stunden fernab des beschwerlichen Alltags zu bieten“, schildern Sabine Poppe und Marc Schneider vom Netzwerk ihre Arbeit. Die Kinder würden bei den ungezwungenen Treffen regelrecht aufblühen, zumal sie in den Familien oft versuchen würden, die Verantwortung für ihre durch die Erkrankung geschwächten Eltern zu übernehmen.

„Wir sind froh, dass die RGA-Leserinnen und -Leser jedes Jahr so spendenbereit sind“, unterstreicht Bernhard Boll, Verleger und Herausgeber i.R. des Remscheider-General-Anzeigers, der die Spendenaktion jedes Jahr mit viel Herzblut mit betreut. „Ohne die Leser-Hilfe würde es nicht funktionieren.“

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