Historisches Foto

Rätsel: Welches Firmengebäude suchen wir dieses Mal?

Welches Firmengebäude suchen wir hier?
+
Welches Firmengebäude suchen wir hier?
  • Andreas Weber
    VonAndreas Weber
    schließen

Das RGA-Rätselfoto der vergangenen Woche zeigte Am Schellenberg unweit der Stadtkirche.

Von einer Ecke, die sich kaum verändert hat, zu einer Straßeneinmündung in Alt-Remscheid, die heute ganz anders aussieht als vor 41 Jahren. Damals stand dort noch ein Firmengebäude. Schicken Sie die Lösung bis 6. Mai per E-Mail oder Post, gerne verbunden mit persönlichen Anekdoten, die Sie mit diesem Ort verbinden an: RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid; E-Mail: redaktion@rga-online.de Archivfoto: Rudi Honsberg / Repro: Roland Keusch

Unser vorheriges Historisches Foto: Idyllische Gasse in Lennep hat sich in 41 Jahren kaum verändert

Remscheid. Die RGA-Leser Bei-Ming Gao und Michael Motte haben das Rätsel nicht am Frühstückstisch gelöst, sondern den richtigen Winkel bei einem Spaziergang durch die Lenneper Altstadt gesucht und schließlich gefunden. Um die Kirche lief das Paar, um festzustellen: „Dann standen wir am Ende der Straße Am Schellenberg und schauten zur Kirche. Im Foto standen drei Gebäude, von links nach rechts die Nr. 11, Nr. 5 und Nr. 10. Sie haben Recht, dass Straßenbild hat sich in 41 Jahren kaum verändert.“

Das historische Foto zeigte die Gasse Am Schellenberg mit Blickrichtung Kirche und Markt in der Lenneper Altstadt.

Michael Baumgart kommt an diesem Häuserensemble seit Jahrzehnten fast täglich vorbei. „Rechts vom Gebäude bin ich mit 18 zur Fahrschule Hallscheid gegangen, um endlich Auto fahren zu können. Etwas unterhalb befand sich früher die Pizzeria Fini, welche heute wie die Fahrschule nicht mehr existiert.“

Auch Stephan Morgenroth läuft fast täglich durch die Altstadt. „Ich gleiche damit meinen Homeoffice bedingten Bewegungsmangel aus.“ Dadurch kennt er jede Gasse und natürlich Am Schellenberg. Als Hobbyfotograf hat ihn die Fotorätselserie im RGA inspiriert, Ansichten von der Altstadt und der näheren Umgebung im Stadtgebiet aufzunehmen.

Steinpflaster in der historischen Lenneper Altstadt werden als störend empfunden

Eins hat er bei seiner Motivsuche in der Altstadt als sehr störend empfunden: „Nach Straßenbauarbeiten aufgrund der Erneuerung von Versorgungsleitungen, wird das alte Steinpflaster in großen Teilen der Lenneper Altstadt nicht wiederhergestellt. Stattdessen werden Teerflicken als Straßenbelag aufgebracht, die das gesamte historische Stadtbild der Altstadt zerstören. Besonders schlimm ist dieses am Munsterplatz zu beobachten. Gleiches gilt für die Wetterauer Straße, dem Eintrittstor zum historischen Stadtkern.“ In der Tat, so erfragte der RGA, handelt es sich bei den Flicken um Provisorien, bestätigen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Es wird dort wieder in den kommenden Monaten Granitpflaster verlegt.

Angelika H. hat vier Jahre in Lennep gewohnt, kennt es seit ihrer Kindheit durch ihre Großeltern, die in Lennep lebten, schwärmt von den alten Fachwerkhäusern und engen Gassen. „Sehr schön ist immer das Altstadtfest, das sich durch die Altstadt zieht und der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz vor der Kirche.“

Thomas Merten, der einbeinige Lenneper Sportler, hat in „Omas Hüsken“ Am Schellenberg einen Teil seiner Jugend verbracht. „Das Hüsken war mit Plumpsklo und Küchenherd zum Heizen des ganzen Hauses ausgestattet, sehr idyllisch.“

Die Baulichkeiten haben sich nicht verändert. „Aber ein Kirschbaum hat die Zeit genutzt und verdeckt heute den Blick auf das Haus rechts im Bild“, schreibt Leser Klaus Isele.

Heinz-Jürgen Schmitz beginnt mit dem Haus Nr. 5 Am Schellenberg: „Am Haus selber hat sich wenig verändert, sieht man von einigen Reparaturen ab. Auffällig ist, dass die Gaslaternen fehlen. In den Räumen der jetzigen Pizzeria wurde früher eine alte bergische Gaststätte betrieben. Früher hieß diese Straße auch Barmer Straße. Für alte Lenneper war die um 1900 bekannte Rind- und Schweinemetzgerei Emil Kaiser ein Qualitätsbegriff. Nach dem Neuaufbau Mitte des 18. Jahrhunderts waren vorwiegend Schieferfassaden und herkömmliches Fachwerk typisch für Lennep.“ Zur evangelischen Stadtkirche schreibt Schmitz: „Beim Stadtbrand 1746 brannte diese bis auf die Grundmauern ab. 1750 legt man den Grundstein für eine neue Kirche, die am 6. Oktober 1756 eingeweiht wurde.“

Zur Kirche ergänzt Roland Benscheid: „Die endgültige Fertigstellung mit der Orgelweihe erfolgte 1779. Die protestantische Predigtkirche wurde im ‘bergischen Typus’ errichtet. Sie bestand aus Bruchsteinen und hatte einen 51 Meter hohen Kirchturm, dessen achteckige Spitze die typische verschieferte Zwiebelform besaß und als Landmarke weithin sichtbar war.“

Dieter Prill fiel bei der Stadtkirche ein Ereignis ein: „Hier durften wir vor einigen Jahren einem wunderbaren Konzert von Peter Orloff mit den Schwarzmeer-Kosaken beiwohnen.“ Helmut Schucht bemerkt: „Hier hat sich kaum etwas verändert.“ Viele Gebäude konnten vor dem Abriss bewahrt werden, was man den Altstadtfreunden zu verdanken habe.

Weitere richtige Antworten schickten Hans-Peter Brozulat, Volker Manderla, Klaus Isele.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Michael Wellershaus: „Täter sind skrupellos und professionell“
Michael Wellershaus: „Täter sind skrupellos und professionell“
Michael Wellershaus: „Täter sind skrupellos und professionell“
Morsbach: Anwohner suchen Gespräch mit dem Wupperverband
Morsbach: Anwohner suchen Gespräch mit dem Wupperverband
Morsbach: Anwohner suchen Gespräch mit dem Wupperverband
Pensionslasten für die Stadt werden weiter steigen
Pensionslasten für die Stadt werden weiter steigen
Pensionslasten für die Stadt werden weiter steigen
Alpaka-Spaziergang ist die beste Bescherung
Alpaka-Spaziergang ist die beste Bescherung
Alpaka-Spaziergang ist die beste Bescherung

Kommentare