Corona-Pandemie

3G: Remscheids Gastronomie und Handel begrüßen Lockerungen

Markus Kärst (Kromberg) hat früh auf Luftfilter gesetzt. Auch die IHK verweist darauf, dass der Restaurantbesuch sicher ist. Archivfoto: Stefan Fries
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Markus Kärst (Kromberg) hat früh auf Luftfilter gesetzt. Auch die IHK verweist darauf, dass der Restaurantbesuch sicher ist.

Die Corona-Zugangsbeschränkungen in Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie werden entschärft. Bald gilt hier nur noch 3G.

Von Timo Lemmer

Remscheid. Schon zum Wochenende werden die ersten Corona-Regeln gelockert. In einem ersten Schritt profitiert der Einzelhandel, in wenigen Wochen folgen Gastronomie und Hotellerie. Dass nun schrittweise die Zugangsbeschränkungen entfallen oder zumindest entschärft werden, stößt in Remscheid auf große Zustimmung. „Die Entscheidungen sind genau richtig, um Einzelhandel und Gastronomie wieder die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln“, kommentiert Thomas Schmittkamp von Lennep Offensiv.

Markus Kärst vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) pflichtet Schmittkamp bei: „Wir freuen uns, dass Lockerungen in Sicht sind.“ Der Vorsitzende des Dehoga-Ablegers in Remscheid findet es gut, dass in absehbarer Zeit für die Gastronomie wieder 3G gilt – zumal es mit Blick auf Genesenenstatus oder Einmal-Impfungen ohnehin viel Wirrwarr bei der Kontrolle gegeben habe. Mit Blick auf seine Remscheider Kollegen sowie seinen Betrieb sagt Kärst: „Wir werden jetzt alles dafür tun, dass es den Kunden so leicht wie möglich fällt, wieder essen zu gehen.“

Auch die Bergische IHK äußert sich „zufrieden mit den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz“. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge sieht in den gelockerten Bestimmungen einen dringend erforderlichen Schritt, um wieder normales Wirtschaften zu ermöglichen. Dr. Daria Stottrop von der IHK betont außerdem, dass es im Einzelhandel kaum Ansteckungen gegeben habe: „Daher ist es nur logisch, zeitnah mit der Rücknahme von Beschränkungen genau in dieser Branche zu starten.“

Mit Blick auf die Gastronomie, die in wenigen Wochen ebenfalls milderen Zulassungsbeschränkungen ausgesetzt sein wird, findet Stottrop zudem, dass den dortigen Hygienekonzepten größtes Vertrauen entgegenzubringen sei.

Bei Schmittkamp und seinen Mitstreitern hatte sich zuletzt ohnehin bereits Ungeduld breitgemacht: „Auf diese Nachricht haben wir händeringend gewartet.“ Die Entschärfung der Maßnahmen sei „längst überfällig“ gewesen: Der Impffortschritt sowie die zumeist milderen Omikron-Verläufe hätten die Sinnhaftigkeit der scharfen Maßnahmen unterminiert – zumal wenn zeitgleich große Supermärkte mit Multisortiment voll ausgelastet sind. Schmittkamp: „So wie zuletzt machten die Regeln keinen Sinn mehr.“

Aktuelle Infos zur Corona-Situation in Remscheid finden Sie in unserem Blog.

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