Remscheider Rotarier wollen zurück zum normalen Clubleben

Prof. Artur Wehmeier (l.) übernimmt das Präsidentenamt von Holger Wegerhoff. Foto: Roland Keusch
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Prof. Artur Wehmeier (l.) übernimmt das Präsidentenamt von Holger Wegerhoff. Foto: Roland Keusch

Neuer Präsident beim Rotary Club Remscheid

Von Sven Schlickowey

Amtsübergabe beim Rotary Club Remscheid, wenn auch eine ungewöhnliche: Prof. Artur Wehmeier übernimmt fürs neue rotarische Jahr die Präsidentschaft von Holger Wegerhoff. Nicht wie sonst bei einer Feier zusammen mit zahlreichen rotarischen Freunden, sondern coronabedingt im Rahmen eines Webmeetings. Bei dem aber zumindest Vorgänger und Nachfolger persönlich zusammenkommen durften.

So ist dann auch das erste Ziel des neuen Präsidenten für seine Amtszeit ein einfaches: „Nach der Corona-Krise wollen wir erstmal zurück zum normalen Clubleben“, sagt der Chefarzt der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Nephrologie am Sana-Klinikum. Zuletzt habe man nur noch digital getagt. „Das hat das Clubleben gerettet.“ Doch bald wolle man sich auch wieder persönlich treffen. Zumindest teilweise. „Wir planen Hybridmeetings“, berichtet Wehmeier. Wer möchte, kann kommen, der Rest am Rechner teilnehmen. „Rund die Hälfte unserer Mitglieder sind Risikopatienten.“

Nicht ganz 70 Mitglieder hat der Remscheider Rotary Club derzeit, 1934 gegründet gehört er zu den älteren der mehr als 1000 Clubs in Deutschland. Neue Mitglieder stünden schon bereit, berichtet der scheidende Präsident Holger Wegerhoff. Doch die Pandemie habe das Aufnahme-Ritual bisher verhindert.

Sie in den Kreis aufzunehmen, diese Aufgabe fällt nun Artur Wehmeier zu. Nach einer angemessenen Zeit des Kennenlernens, wie er betont: „Man bewegt viel zusammen, da muss man schon wissen, mit wem man es zu tun hat.“ Unter anderem plant der neue Präsident, ein neues mehrjähriges Projekt zu beginnen. Nachdem Rotary Remscheid fünf Jahre lang das Bergische Hospiz unterstützt hat, wird es nun um die Bildung von Jugendlichen im Bereich Medien und Digitalisierung gehen.

Zudem soll es ein internationales Projekt mit Partner-Clubs im englischen Herne Bay und im niederländischen Emmen geben. Gemeinsam möchte man in Afrika ein mobiles Hospital auf die Beine stellen, das dank Stromversorgung mit Photovoltaik und Sauerstoffgewinnung aus der Luft absolut autark arbeiten kann.

Die internationale Kooperation, neben dem Engagement für andere und dem Austausch der Mitglieder untereinander das dritte Standbein der rotarischen Bewegung, sei durch Corona „gerade stark beschädigt“, sagt Wehmeier. Sie wieder zu stärken, dabei soll auch der Jugendaustausch helfen, der ausdrücklich nicht nur für Rotarier offensteht. Bewerbungen fürs kommende Jahr nehmen die Remscheider Rotarier ab sofort entgegen.

remscheid.rotary.de

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