Natur- und Umweltschutz

Remscheider Greenpeace-Gruppe will für das Tierwohl kämpfen

Sie haben bereits einige Mitstreiter gefunden, freuen sich aber über weitere: Prof. Dr. Jörg Krone (l.) und Peter Koch. Foto: Roland Keusch
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Sie haben bereits einige Mitstreiter gefunden, freuen sich aber über weitere: Prof. Dr. Jörg Krone (l.) und Peter Koch.
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Supermärkte sollen kein Billigfleisch bewerben – Remscheider treffen sich am Dienstag digital.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Sie sind angetreten, um die Welt, in der wir leben, zu erhalten – und zwar auch noch für nachfolgende Generationen: die Greenpeace-Gruppe Remscheid um Prof. Dr. Jörg Krone und Peter Koch. Seit September gibt es den bergischen Ableger der weltweit tätigen Natur- und Umweltschutzorganisation. Wie es im neuen Jahr weitergeht, erklären wir im Folgenden.

Wie viele Personen machen bei Greenpeace Remscheid mit?

„Es kommen im Schnitt immer etwa 15 Leute zu unserem Treffen“, freut sich Prof. Dr. Jörg Krone. „Es ist etwas schwierig, wenn man sich noch nicht persönlich kennenlernen konnte, trotzdem ist die Teilnehmerzahl konstant.“ Das treffen findet seit der Gründungsveranstaltung wegen der Pandemie online statt. In der Remscheider Greenpeace-Gruppe seien alle Altersgruppen vertreten, von Schülern bis Rentnern. Alle kommen aus Remscheid. Die Gruppe ist nun auch auf der Greenpeace-Internetseite gelistet.

Wann ist das nächste Treffen?

Dienstag. Wie Sie daran teilnehmen können, finden Sie im Kasten.

Kann man noch mitmachen?

„Ja, gerne“, betont Gruppensprecher Prof. Krone. Die Gruppe stehe allen offen. Mitmachen ist kostenfrei. Der Professor für angewandte Mathematik sowie Sophie-Scholl-Biologielehrer Peter Koch freuen sich über Unterstützer ab 14 Jahren bis Ende offen, die global denken und lokal handeln – langfristig und mit Spaß an der Sache. „Denn die Umweltarbeit in Remscheid läuft noch nicht auf so einem hohen Level“, sagte Peter Koch zum Auftakt im September. „Es ist höchste Zeit, etwas zu tun. Die Natur kann ohne uns Menschen auskommen – aber wir nicht ohne sie.“

Welche Themen wollen die Mitglieder anpacken?

Zum einen natürlich Klimaschutz. „Viele interessieren sich für das Thema Wälder, sowohl für die lokalen Wälder als auch für die tropischen Regenwälder“, erzählt Krone. Ein zweites großes Thema sei die Massentierhaltung und das Tierwohl. Darum wird es beim Treffen gehen. „Zu den Feiertagen haben wieder zahlreiche Supermärkte mit Sonderangeboten für Billigfleisch geworben“, erklärt Krone. Aber was bedeute die Fleischproduktion aus Massentierhaltung für die Tiere und ihre Lebensbedingungen? Welche Auswirkungen haben die große Anzahl von sogenannten Nutztieren und die dazu notwendige Futtermittelproduktion auf Klima und Umwelt? Bei dem Treffen würden zudem aktuellen Kampagnen gegen Massentierhaltung und für eine Agrarwende vorgestellt. „Wir denken zum Beispiel daran, die Supermärkte anzuschreiben, dass sie keine Werbung mehr für Billigfleisch machen sollten und mehr Fleisch aus biologischer und nachhaltiger Tierhaltung in ihr Sortiment aufnehmen sollten“, beschreibt der Gruppensprecher eine der Aktionen. „Ich glaube, da gibt es durchaus Handlungsmöglichkeiten.“ Infostände seien derzeit wegen Corona nicht möglich.

greenpeace.de

Das Treffen

Wann: Dienstag, 5. Januar, 18 Uhr, als Videokonferenz.

Teilnahme: Wer mitmachen möchte, sendet eine E-Mail an:

gp-remscheid@web.de

Interessierte erhalten dann eine E-Mail mit den Zugangsdaten.

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