Ferienprogramm

Zwölf Träger bieten in den Osterferien 42 Angebote an

Auch Jörg Liesendahl bietet in der Natur-Schule Grund mächtig Programm für die Kinder – und das an der frischen Luft. Archivfoto: Michael Schütz
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Auch Jörg Liesendahl bietet in der Natur-Schule Grund mächtig Programm für die Kinder – und das an der frischen Luft. Archivfoto: Michael Schütz
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Trotz Corona können sich Kinder und Jugendliche treffen.

Remscheid. 42 Angebote von zwölf Trägern sieht das Osterferienprogramm in Remscheid vor. Trotz Corona sind viele Präsenztermine geplant, streng den Covid-Regeln folgend deshalb mit eingeschränkten Teilnehmerzahlen. Bei einer Presse-Zoomkonferenz gestern lobte Jugendamtsleiter Egbert Willecke: „Großartig, dass sich die Jugendhilfe positioniert.“ Auch Dezernent Thomas Neuhaus empfindet den Einsatz der Jugendhilfeträger als ein „starkes Signal“.

Es gilt jedoch die Einschränkung: „Wir fahren auf Sicht“, wie es Michael Ketterer (Jugendamt) formulierte. Heißt: Ob die Angebote vom 29. März bis 9. April wie geplant stattfinden, ist offen. Gleichwohl laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Reglementierung zurzeit: Fünf Kinder bis 14 Jahre sind in Räumen erlaubt, bis zu 20 im Freien. Jede Einrichtung hat sich etwas überlegt. Die Welle in Lennep hatte vergangenen Montag erstmals wieder auf. Das Bedürfnis nach Gemeinsamkeit war riesig. 17 Kinder fanden sich ein. In Vierergruppen durchliefen sie ein Freizeitprogramm mit Rotationsprinzip, das auch Basis für das Osterferienprogramm sein wird, erläuterten Michael Schiffer und Stefanie Dobke.

In der ersten Osterferienwoche sollen per Rotation 24 Kinder in sechs Gruppen unterwegs sein, betreut von neun Mitarbeitern, die sich mit Themen wie Gameday, Mister X oder Oster-Olympiade beschäftigen. „Falls es mit den Gruppen zu je vier Kindern nicht möglich sein sollte, haben wir Hybrid- oder Digitalangebote in der Schublade“, betont Dobke.

Felix Sedlicky von den Schlawinern empfand es nach vier Monaten als wohltuend, die Kinder am Mittwoch in Lüttringhausen wiedergesehen zu haben. Das Angebot der Schlawiner zieht sich über zwei Wochen und will „weg vom Digitalen“. Arbeiten im handwerklich-kreativen Bereich ist bei den Jüngeren angesagt, auch die Jugendlichen (13 bis 18 Jahre) werden drei Stunden am Tag mit Holz werkeln, dürfen sich darüber hinaus etwas wünschen, wie ins hauseigene Tonstudio zu gehen. Andre Sobiralski von der Kraftstation und Gelben Villa erklärte, dass an den beiden Standorten der Schwerpunkt auf den Jüngeren liegen werde. In der Eberhardstraße wird es Trommelworkshop, Bogenschießen, Kreativwerkstatt oder Gesellschaftsspiele geben, in der Honsberger Straße steht Basteln/Spielen an. In der zweiten Woche heißt es: „Erschaffe dein eigenes Videospiel mit Bloxels“ (für 11- bis 14-Jährige).

Den CVJM Remscheid zieht es ins Freie. Johannes Roth erläuterte, dass man sich vom 29. März bis 1. April jeweils an anderen Wanderparkplätzen treffen werde, um durch die Wälder zu streifen. Angela Preuß (evangelische Kirchengemeinde Lennep) kündigte an, die Kinderbibelwoche „neu zu stricken“. Morgens wird per Zoom die biblische Geschichte (Mose) nähergebracht, danach geht’s in die Altstadt und zum Außengelände des Gemeindehauses Hardtstraße.

Anmeldung: Fast alle Angebote sind kostenfrei. Anmeldung ist überall erforderlich. Einen Überblick über die Termine gibt es hier:

www.remscheid.de

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