Digitalisierung

Werkzeugmuseum: Als Nächstes kommt ein Online-Shop

Annabelle Hoppe, Dr. Andreas Wallbrecht (vorne), Klaus Mielke (l. hinten) und Michael Schwerdtfeger (r. hinten) stellten den neuen Internetauftritt des Werkzeugmuseums vor. Die Farben weiß, rot und türkis ziehen sich wie ein roter Faden durch das Design. Foto: Roland Keusch
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Annabelle Hoppe, Dr. Andreas Wallbrecht (vorne), Klaus Mielke (l. hinten) und Michael Schwerdtfeger (r. hinten) stellten den neuen Internetauftritt des Werkzeugmuseums vor. Die Farben weiß, rot und türkis ziehen sich wie ein roter Faden durch das Design.
  • VonValeria Schulte-Niermann
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Das Deutsche Werkzeugmuseum hat eine neue Webseite mit Veranstaltungskalender

Remscheid. Das Deutsche Werkzeugmuseum (DWM) wird moderner. Die neue Webseite wurde gestern freigeschaltet. Nun finden Besucher alle Infos und kommende Veranstaltungen ganz einfach online.

„Wir wollten das schon letztes Jahr machen, haben aber anderes vorgezogen“, sagt Museumsdirektor Dr. Andreas Wallbrecht. Ein gutes halbes Jahr arbeitete er mit Annabelle Hoppe und Web-Designer Klaus Mielke am Onlineauftritt. Texte mussten geschrieben, Fotos gemacht und ein einheitliches Design gestaltet werden. Herausgekommen ist eine aufgeräumte und schön gestaltete Webseite mit Wiedererkennungswert. Sie ist rot, weiß, türkis gehalten – wie auch der neue Informationsflyer des Museums.

„Wir wollten eine geradlinige, klar strukturierte, moderne Seite, bei der klar ist, wo was zu finden ist“, erklärt Andreas Wallbrecht das Konzept. So finden sich auf der Startseite nur kurze Infos und die nächsten drei Veranstaltungen. In der Kopfzeile gibt es fünf Menüpunkte mit den wichtigsten Oberthemen Museum, Veranstaltungen, Vermietungen, Service und Förderkreis.

„Wir haben stark auf Nutzerfreundlichkeit geachtet.“

Annabelle Hoppe, DWM

„Wir haben stark auf Nutzerfreundlichkeit geachtet“, sagt Annabelle Hoppe. Sie ist im Museum für Besucherservice, Veranstaltungen, Vermietungen und Verwaltung zuständig. Sie wollte, dass jeder das findet, was er oder sie sucht. Zum Beispiel gelangen die Nutzer zum Unterpunkt „Besuch planen“ auf zwei Wegen – über die Oberpunkte „Museum“ und „Service“. Dort sind dann die Eintrittspreise und Öffnungszeiten aufgelistet.

Das Herzstück ist der neue digitale Veranstaltungskalender. Besucher können hier nach Datum und Rubrik filtern und sich direkt anmelden. „Wir reagieren dann persönlich auf die Anfrage“, sagt Annabelle Hoppe. Dadurch hätten die Kunden einen direkten Ansprechpartner und das Team die Möglichkeit, Veranstaltungen umzuplanen – beispielsweise einen größeren Raum oder einen zweiten Kurs zu organisieren. Auch die Mietung der Museumshalle für Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten kann online direkt angefragt werden. „Wir versuchen, alle Wünsche aufzugreifen und zu erfüllen“, sagt Andreas Wallbrecht.

Webseite ist nun auf neuestem Stand der Technik

„Die Seite entspricht nun dem Stand der Technik und bietet auf allen Endgeräten die bestmögliche Ansicht“, äußert sich Klaus Mielke zum technischen Anspruch. Der Veranstaltungskalender sei datenbankgestützt, aktualisiere sich also von selber. Im Gegensatz zur alten Homepage können die Betreiber nun auf die Seite zugreifen und Infos aktualisieren. Die Webseite sei also nicht statisch, sondern zeige immer aktuelle Informationen, sagt Klaus Mielke. Auch war die alte Homepage zu umfangreich. Zur Museumsgeschichte gab es drei Seiten, diese wurden nun auf eine Historien-Seite gekürzt.

Nun sind alle Infos einfach und kompakt zu erhalten. Über die neue Webseite und den Newsletter sollen Interessierte erfahren, wenn etwas Neues passiert. „Die Leute sollen sehen, dass wir etwas machen“, sagt Andreas Wallbrecht. Die beste Werbung sei aber immer noch die Empfehlung von Mund zu Mund – wenn zum Beispiel nach einer Weinverkostung ein Pärchen beim nächsten Mal seine Nachbarn mitbringt.

Bald soll ein Webshop hinzukommen. Dieser wird als sechster Oberpunkt auf der Webseite zu finden sein. Kunden können dort alles einkaufen, was es auch im Museumsshop gibt: Holz- und Metallbausätze von Ugears, das Modell einer Dampfmaschine von Wilesco, Werkzeug und bergische Souvenirs. „Unser Programm wird ständig mit Außergewöhnlichem erweitert“, sagt Andreas Wallbrecht.

www.werkzeugmuseum.org

Förderkreis

Der Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e. V. unterstützte das Museum finanziell bei der Neugestaltung der Webseite und ist nun der Domaininhaber. Unterstützer werden immer gesucht – ob mit Geld oder helfenden Händen. Wer Mitglied werden möchte, kann sich nun auch einfach auf der neuen Webseite anmelden. Im Gegenzug haben Mitglieder freien Eintritt, werden zu Ausstellungseröffnungen eingeladen und bekommen Vergünstigungen bei Anmietungen.

Ein Defibrillator ist neu im Deutschen Werkzeugmuseum: Der „Lebensretter“ hängt direkt im Eingangsbereich.

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