Tradition

Weihnachtsmarkt: Lüttringhausen rückt eng zusammen

Sehr gut besuchter Weihnachtsmarkt auf dem Ludwig-Steil-Platz und dem Gelände der Heimatbühne.
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Sehr gut besuchter Weihnachtsmarkt auf dem Ludwig-Steil-Platz und dem Gelände der Heimatbühne.

Neuer Standort als Wundertüte: Der Weihnachtsmarkt mit 21 Ständen lockte viele Besucher ins Dorf.

Von Sabine Naber

Remscheid. Anders als in den vielen Jahren vorher sperrte der Lüttringhauser Heimatbund nicht die Gertenbachstraße, um Platz für seinen ideellen Weihnachtsmarkt zu haben, sondern verlegte den Budenzauber auf den Ludwig-Steil-Platz und das Heimatspielgelände. Statt am ersten Adventssonntag wurde einen Tag früher, am Samstag, dazu eingeladen. Als Motto hatte man „Mittelalter und Märchen“ gewählt.

Als bei einbrechender Dunkelheit zum ersten Mal die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet wurde und die Herrnhuter Sterne das Dorp stimmungsvoll beleuchteten, knubbelte es sich am neuen Veranstaltungsort. „Ich freue mich, dass der Markt ebenso gut angenommen wird wie das Brunnenfest. Es war auch für uns als Veranstalter 'ne Wundertüte, ob das klappt“, sagte Bernhard Hoppe, Vorsitzender des Heimatbundes.

Trotz schwieriger Zeiten: Die schönen Dinge nicht vergessen

In seiner Begrüßung erinnerte Hoppe daran, dass der Markt in den vergangenen beiden Jahren pandemiebedingt ausfallen musste und das Risiko, ihn so zu gestalten, wie es die Besucher gewohnt waren, zu groß gewesen sei. „Trotz der schwierigen Zeiten mit hoher Inflation, Krieg in der Ukraine und schweren Menschenrechtsverletzungen in der Welt wollen wir zeigen, dass es wichtig ist, die schönen Dinge nicht zu vergessen. Dazu gehört unser Lüttringhauser Weihnachtsmarkt“, versicherte Hoppe. Auch dass statt der 30 angemeldeten Stände nur 21 am Samstag aufgebaut wurden, konnte der fröhlichen Stimmung nichts anhaben.

Alle rückten zusammen, Lücken waren nicht zu sehen. Das kulinarische Angebot reichte von Matjes im Brötchen über knusprige Bratwürste, die auf offenem Feuer gegrillt wurden, bis hin zu Kaffee und Kuchen. Es duftete nach Glühwein und Punsch, aber auch Kakao, Tee, Kinderpunsch oder Lumumba waren im Angebot.

Weihnachtsmarkt lockt nach Lüttringhausen

Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen.
Rund um die evangelische Kirche am Ludwig-Steil-Platz und auf dem Heimatspielgelände stand der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen ganz im Zeichen von Mittelalter und Märchen. © Roland Keusch

Die „Herzensbiker“, ein Kreis von Freunden, der sich für das Kinderhospiz Witten stark macht, standen in Nikolauskostümen hinter dem Verkaufstisch und boten Kuchen, Weihnachtsplätzchen, Kerzen und kleine Spielzeuge an. „Morgen setzen wir uns auf unser Bike und bringen den Erlös ins Kinderhospiz“, war man sich einig.

Seit rund 30 Jahren beim Markt dabei ist Kerstin Schneider, die mit ihrem Team für den Verein Krebshilfe am Petruskrankenhaus in Wuppertal im Einsatz ist. Ihr bunter Stand mit Spielzeug, Gestecken uns Selbstgebackenem hatte viel Arbeit gemacht. „Wir stehen sonst an der Gertenbachstraße vor dem Haus meines Bruders. Da hole ich alles aus dem Keller. Es hierhin zu schleppen, war nicht einfach“, sagt sie.

Die Lütteraten, die an ihrem Stand gespendete Bücher verkauften, waren mit dem neuen Standort sehr zufrieden. „Es hat sich definitiv gelohnt“, freute sich Brigitte Scheid. Denn ebenso wie ihre Nachbarn endete auch für die Lütteraten der Weihnachtsmarkt schon gegen 18 Uhr. Die Buden, in denen etwas zum Essen oder zum Trinken angeboten wurde, blieben bis 22 Uhr, für die anderen war früher Schluss. Zufrieden zeigte sich Pat Klemp vom Vorstand der Kindergarten-Elterninitiative Frielinghausen. „Wir sammeln Spenden für ein neues Klettergerüst. Da ist heute etwas zusammengekommen.“

„Es ist gemütlich hier, aber mir fehlt die Gertenbachstraße. Die Meile rauf und runterzugehen, fand ich schöner“, sagte Besucher Jörg Interthal, dem es auf dem Heimatspielgelände zu dunkel war. „Das müsste auf jeden Fall besser beleuchtet werden“, regt er an.

X-Mas-Party

Der Lüttringhauser Posaunenchor zog mit seinem Walking-Act von Stand zu Stand, im Gemeindehaus war das Programm mit Mal- und Bastelaktionen auf Kinder abgestimmt. Am 3. Dezember (17 Uhr) lädt der Heimatbund an gleicher Stelle zur X-Mas-Party ein.

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