Alleestraße

Warenhaus Bingo bietet bald auch Möbel

Leo Schönhals erweitert sein Sortiment im Warenhaus Bingo an der Alleestraße. Foto: Ronald Keusch
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Leo Schönhals erweitert sein Sortiment im Warenhaus Bingo an der Alleestraße.
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Geschäft an der Allee erweitert Sortiment.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Es war Ende August, als Leo Schönhals sein Warenhaus Bingo an der Alleestraße mit großen Hoffnungen eröffnete. Der Immobilienbesitzer belebte die leerstehende Woolworth-Filiale mit einem breiten Sortiment, das Baumarkt- und Deko-Artikel ebenso umfasste wie Haushaltswaren oder Spielzeug. Dann machten ihm Corona bzw. die Schutzverordnungen einen Strich durch die Rechnung. „Am Anfang lief es sehr gut“, blickt er zurück. „Als die Maskenpflicht auf der Alleestraße eingeführt wurde, brach das Geschäft aber um die Hälfte ein.“ Insbesondere die älteren Kundschaft sei ausgeblieben. Eine Folge: Der Obst- und Gemüsehändler, der sich auch im Haus an der Allee angesiedelt hatte, habe sich mittlerweile von dem Standort verabschiedet.

Zu diesem Zeitpunkt konnte Schönhals aber noch nicht ahnen, dass es noch viel schlimmer kommen würde. Seit dem zweiten Lockdown im Dezember ist Bingo geschlossen – so wie die allermeisten Geschäfte. Auf einen hohen fünfstelligen Betrag beziffert er die Verluste, die er monatlich verzeichnet. Von den Hilfen, die von der Bundesregierung für Dezember angekündigt wurden, sei bei ihm noch nichts angekommen.

Aufgeben kommt für Schönhals aber nicht infrage, stattdessen will er einen neuen Impuls setzen. Die Hälfte der 1650 Quadratmeter großen Verkaufsfläche sei künftig Möbeln vorbehalten, wenn Bingo wieder an den Start gehen kann. Wer also will, kann sich im Warenhaus mit Betten, Tischen, Schränken und Stühlen eindecken. Kooperationspartner sei ein Händler aus dem Ortsteil Loborn. „Am bisherigen Sortiment ändert sich aber nichts. Da sind wir weiter breit aufgestellt“, erklärt er mit Blick auf Sonderposten und Co, die er im Angebot hat.

Remscheid: Kinderparadies befindet sich in der Warteschleife

Ein weiteres Projekt, das Schönhals an der Allee plant, befindet sich nach wie vor in der Warteschleife: Sein Kinderparadies, das der Zielgruppe im ehemaligen Nordsee-Gebäude Spiel und Spaß bescheren soll, könne erst nach Ende der Pandemie-Schutzverordnungen an den Start gehen. Allerdings warte er nach wir vor auf die Baugenehmigung.

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