Geldinstitut

Volksbank schließt Filiale auf dem Hasten

Christian Fried (l.) und Andreas Otto bei der Bilanzpressekonferenz der Volksbank im Bergischen Land. Der neu zusammengestellte Vorstand konnte durchaus gute Zahlen für 2021 vermelden. Foto: Michael Schütz
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Der Vorstandsvorsitzende Andreas Otto.

Die Niederlassung wird im März aufgegeben.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Die Volksbank im Bergischen Land wird ihre Filiale auf dem Hasten im März des kommenden Jahres aufgeben. Das bestätigte der Vorstandsvorsitzende Andreas Otto auf RGA-Nachfrage. Die knapp 2000 Kunden, die der Geschäftsstelle zugeordnet sind, könnten nun wählen, ob sie zukünftig an der Alleestraße oder in Wuppertal-Cronenberg betreut werden, auf diese beiden Niederlassungen würden auch die Mitarbeiter aufgeteilt. Geplant sei zudem, auf dem Hasten einen SB-Bereich mit Geldautomat einzurichten, so Otto: „Da sind wir aber noch dran.“

Gründe für die Schließung gebe es gleich mehrere, berichtet der Vorstandsvorsitzende. So gehe die langjährige Geschäftsstellenleiterin Ende des Jahres in den Ruhestand, im kommenden Jahr laufe der Mietvertrag aus. Zudem sei die Hastener Filiale eine der kleinsten des Instituts und die Einrichtung in die Jahre gekommen. „Um sie weiter zu betreiben, müssten wir richtig Geld in die Hand nehmen“, sagt Otto. „Da muss man schon überlegen, ob das betriebswirtschaftlich noch Sinn ergibt.“

Der Kontakt mit den Kunden vor Ort gehöre nach wie vor zur DNA der Volksbank, betont Andreas Otto - und verweist darauf, dass die Niederlassungen in Cronenberg und an der Allee jeweils nur wenige Minuten vom bisherigen Standort entfernt seien. In beiden Filialen gebe es ein wesentlich breiteres Beratungsangebot mit spezialisierten Mitarbeitern. Die Geschäftsstelle in Cronenberg werde zudem gerade renoviert und soll Ende Oktober wiedereröffnet werden.

Trotzdem räumt Andreas Otto ein: „Dass wir damit, gerade bei den Älteren, keine Begeisterungsstürme auslösen, ist uns natürlich klar.“ Alt-Remscheids Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) zum Beispiel zeigte sich im Gespräch mit dem RGA „maßlos enttäuscht“ von der Entscheidung der Volksbank, den Hasten zu verlassen.

Nach der Schließung dort ist die Volksbank im Bergischen Land noch mit 22 Filialen in 13 Kommunen vertreten. Das soll auf absehbare Zeit auch so bleiben, versichert Andreas Otto. Gerade in Remscheid sehe man sich mit den dann vier Niederlassungen an der Alleestraße, an der Kölner Straße in Lennep und der Kreuzbergstraße in Lüttringhausen sowie am Handweiser gut aufgestellt: „Da können wir nichts mehr reduzieren.“

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