Zehn Fragen

Vincent Amtmann: Dass in der Stadt nichts passiert, stimmt nicht

Vincent Amtmann (24) sitzt für die Grünen im Stadtrat.Foto: Peter Klohs
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Vincent Amtmann (24) sitzt für die Grünen im Stadtrat.

Vincent Amtmann beantwortet unsere Fragen

Von Peter Klohs

Vincent Amtmann wurde vor 24 Jahren in Marseille in Südfrankreich geboren („Im Urlaub“) und lebt seit sechs Jahren in Remscheid. Er ist Sprecher der Grünen Jugend, im Kreisvorstand der Partei aktiv und Mitglied im Stadtrat. Zurzeit befindet sich Amtmann im Anerkennungsjahr als Erzieher.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Vincent Amtmann: Auf den Menschenschlag. Die Remscheider sind sehr offen und freundlich. Außerdem ist in der Stadt viel los. Wenn manche Mitmenschen sagen: In Remscheid passiert ja nichts, dann stimmt das einfach nicht.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Amtmann: Ich mag alles (lacht). Allerdings bin ich ein Riesenfan von Eintöpfen. Meine Oma kann die am besten kochen. Kartoffeln müssen immer dabei sein, und das eine oder andere Gemüse wie Möhren. Nur wenn ich daran denke, knurrt schon mein Magen vor Hunger.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Amtmann: Ich kann sehr gut vorlesen. Das kommt mir in meinem Beruf in der Kita sehr zugute.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Amtmann: Das ist echt lange her (überlegt). Man kann es vielleicht nicht direkt vermuten, aber ich bin tatsächlich ein Fan der Kelly Family. Anfang 2019 besuchte ich ein Konzert der Familie in der Lanxess-Arena in Köln.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Amtmann: Wenn es denn ginge, würde ich gerne mit Nils Holgersson tauschen, der Figur der Schriftstellerin Selma Lagerlöf, und mit den Wildgänsen fliegen.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Amtmann: Ich bin sehr gerne rund um die Konzertmuschel im Stadtpark unterwegs. Ich gehe dort oft auf meiner Runde mit dem Hund meines Vaters vorbei.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Amtmann: Offen, freundlich und – positiv gemeint – stur.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Amtmann: Ich gehe gerne spazieren. Ich bin auch bei den Pfadfindern aktiv. Bei denen wird dann eher gewandert. Ich entspanne dabei, meine Stimmung erhellt sich. Hauptsache, es geht durch die Natur.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Amtmann: Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen. Daher würde ich die Stadt kinderfreundlicher gestalten wollen. Ich weiß noch nicht genau, was ich wie in die Wege leiten würde, aber da würde mir gewiss etwas einfallen.

Welchen Traum hegen Sie?

Amtmann: Ich träume davon, dass es allen Menschen gut geht, dass Armut und Hunger vergessen sind und das Wort ,Krieg‘ nur eine böse Erinnerung ist.

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