Volkshochschule

VHS: In die Allee-Arkaden ziehen schon mal die Tische ein

Manfred Lange, Uwe Zelesnik, Daniel Zang (v. l.) und Martina Pansold müssen die Tische einzeln umladen. Der Aufzug ist zu klein. Foto: Roland Keusch
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Manfred Lange, Uwe Zelesnik, Daniel Zang (v. l.) und Martina Pansold müssen die Tische einzeln umladen. Der Aufzug ist zu klein.
  • Melissa Wienzek
    VonMelissa Wienzek
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Erster Bauabschnitt ist fertig – Eröffnung im Sommer ist realistisch

Remscheid. Geschäftiges Treiben herrschte am Mittwochmorgen an der unteren Alleestraße: Eine Spedition lieferte 130 Tische an. Diese wurden jedoch nicht in ein möglicherweise neu eröffnetes Möbelhaus gebracht, sondern in die Allee-Arkaden. Die Tische verschwanden nach und nach im Hauseingang neben Deiters und Rossmann – und wurden per Aufzug in die zweite Etage gefahren. Denn dort wird gerade alles für den neuen VHS-Standort umgebaut. Und dafür werden neue Tische benötigt. Mitarbeiter der VHS packten beim Möbelschleppen mit an.

Laut Nicole Grüdl-Jakobs, Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, zu dem auch die Volkshochschule gehört, ist der erste Bauabschnitt bereits übergeben worden. „Wir sind super im Zeitplan.“ Bereits bestellt sind zudem Stühle und Whiteboards, also Weißwandtafeln. „Eine Schreinerei ist zudem mit der Anfertigung der Küchenzeilen beauftragt, hier sind aber noch keine Liefertermine genannt worden.“ 45 500 Euro sind für die Ausstattung eingeplant.

Stadt und VHS hoffen auf einen positiven Effekt des Umzugs in die Innenstadt

Der Plan, im Sommer in den ehemaligen Räumen des Wirtschaftsinstituts Mentil-Naumann einzuziehen und damit die beiden jetzigen Standorte Bökerhöhe und Hölterfeld in der Innenstadt zu zentralisieren, sei „sehr realistisch“. „Wir hoffen nun auf eine positive Entwicklung der Pandemielage“, sagt Grüdl-Jakobs. Die Schulabschlusskurse würden derzeit in Präsenz unterrichtet. Hier stehen nun die Prüfungen an. In den Sommerferien soll dann sukzessive das Equipment von der Bökerhöhe an die Alleestraße umziehen.

Für die VHS bedeutet der Umzug ein doppelter Gewinn. Künftig haben die rund 1000 Hörer pro Woche mehr Platz in den neuen Räumen. Denn an der Bökerhöhe und in Hölterfeld herrschte zuletzt arge Raumnot. Zudem liegen die Arkaden zentral in der Innenstadt und sind gut erreichbar.

Auch die Stadt hofft auf einen positiven Effekt: Die Kursteilnehmer könnten für eine Belebung der unteren Alleestraße sorgen. 174 000 Euro jährlich zahlt die Stadt für die etwa 1170 Quadratmeter große Etage, der Mietvertrag läuft zehn Jahre.

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