Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes

Sägen schaffen Platz für neuen Busbahnhof und doppelt so viele Bäume

31 Bäume mussten fallen rund um den Friedrich-Ebert-Platz. Sie werden um mehr als doppelt so viele Felsenbirnen, Linden und Gleditschien ersetzt.Foto: Roland Keusch
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31 Bäume mussten fallen rund um den Friedrich-Ebert-Platz. Sie werden um mehr als doppelt so viele Felsenbirnen, Linden und Gleditschien ersetzt.
  • Axel Richter
    VonAxel Richter
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Umbau ist im Zeitplan, doch erst zum Jahreswechsel sollen die eigentlichen Arbeiten beginnen.

Remscheid. Die Leitstelle der Verkehrsbetriebe haben die Abrissbagger längst zwischen ihre Zähne genommen. Ende der Woche ließ die Stadt die Kettensägen kreischen. Auf dem Friedrich-Ebert-Platz fielen 31 Bäume und machten Platz für die folgenden Bauarbeiten. Bis die nächsten Baufahrzeuge auf den Busbahnhof rollen, um die triste Fläche in einen neuen Stadtplatz zu verwandeln, werden noch Monate ins Land gehen.

„Die Debatte um den Tunnel habe ich nicht verstanden.“

Peter Heinze, Baudezernent

„Wir haben die Arbeiten gerade öffentlich ausgeschrieben“, sagt Baudezernent Peter Heinze. Damit befinde sich die Verwaltung im avisierten Zeitplan. Anfang 2022, frühestens Ende des Jahres soll der eigentliche Umbau beginnen und im besten Fall zum Jahreswechsel 2024/25 abgeschlossen sein.

Die Fällarbeiten dienten vor allem dazu, Platz zu schaffen. Für die Baufahrzeuge, für die Busse, die auf einen insgesamt verkleinerten Busbahnhof zurückkehren, und für die neuen Fußgängerampeln, die den Tunnel unter der Elberfelder Straße ersetzen sollen.

Die dunkle Röhre, von nicht wenigen Remscheidern als Angstraum empfunden, wird zugeschüttet und versiegelt. „Wir erhalten danach für die Elberfelder Straße einen hochwertigen und langlebigen Fahrbahnbelag“, sagt Heinze. Die Zeiten, in denen die Autofahrer eine Delle durchfahren, sollen danach der Vergangenheit angehören. Um die Zukunft des Tunnels war lange gestritten worden. Schließlich erfülle er bei all seiner Hässlichkeit seinen Zweck, hatte die CDU erklärt. „Ich habe die Diskussion um den Tunnel nie verstanden“, sagt Heinze und befindet sich im Einklang mit Stadtplanerin Christina Kutschaty. Eine zeitgemäße Verkehrsplanung verbanne die Fußgänger nicht unter Tage, hatte sie dem RGA erklärt.

Der neue Friedrich-Ebert-Platz soll sowohl Busbahnhof wie ein Platz mit Aufenthaltsqualität sein. Und dazu die Brücke zum Ämterhaus, zur VHS und zum EMMA-Gymnasium schlagen. Ein Dach in Form eines Hockeyschlägers soll die Wartenden vor Regen schützen. Dazu bekommt der neue Platz neue Bäume. Mehr als 60 sollen es sein, halbwegs große Felsenbirnen, Linden und Gleditschien. Sie gelten als stabil im Klimawandel.

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