Aktion in der Tanzfabrik

Über hundert Kinder genießen Nikolausparty in der Disco

Nikolausparty in der Tanzfabrik in der Nordstraße: Hier Leni mit Mama Juliane Schwartz und dem Nikolaus.
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Nikolausparty in der Tanzfabrik in der Nordstraße: Hier Leni mit Mama Juliane Schwartz und dem Nikolaus.

Zum zweiten Mal lud Jozef Plavcak in die stimmungsvoll dekorierte Tanzfabrik ein - Nachwuchs tanzte zu Weihnachtsliedern.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Mit Wham!, George Michaels und Andrew Ridgeleys „Last Christmas“ ging die Party ab: Der Disco-Nachwuchs von Remscheid eroberte Samstagnachmittag schnell die Tanzfläche in der Tanzfabrik. Über hundert Kinder waren in die Nordstraße 27 gekommen. Ob „Weihnachtsbäckerei“, „ Jingle Bells“ oder „Rudolf“- auf alles wurde abgezappelt, sei es alleine oder in unterschiedlichen Spontan-Choreografien zu zweit oder gar zu dritt. „Ein Bierchen bitte“, hatte Lea kurz zuvor schelmisch grinsend und begeistert über ihren Witz lachend zu ihrer Mama Lena gesagt und sich kurzerhand einen der Barhocker an der – dunklen – Theke erobert. Zu trinken gab es zwar reichlich, allerdings eher in der Kategorie Wasser, Limo, Cola oder Kaffee für die Mamas und Papas, die ihren bis zwölfjährigen Nachwuchs zur Nikolausparty begleiteten.

„Ich freue mich riesig, dass ich das wieder anbieten kann“, sagte Disco-Betreiber Jozef Plavcak. Zwei Jahre lang hat-te ihn Corona ausgebremst, nachdem die Premiere 2019 ein voller Erfolg gewesen war. Auch diesmal hatte er sich mit einem Team ins Zeug gelegt, um die Gesellschaft zu begeistern. Es gab fast keine Ecke im stimmungsvoll ausgeleuchteten Lokal, wo nicht aufblasbare Deko wie Schneemann, Rentier oder Weihnachtsmann fröhlich auf die Gäste herunterlächelte. Dazwischen jede Menge LED-Lämpchen und eine regelrechte Eislandschaft wie aus „Frozen“ entsprungen mit Kunststoff-Schnee und Schlitten.

Noch war der versprochene „echte Nikolaus“ nicht auf-getaucht. Wer aber scharfe Augen hatte, konnte, zwar gut versteckt, aber dennoch erkennbar, in einer Ecke die Gaben erkennen, die er später an die Besucherschar verteilen würde. Da stapelten sich nämlich Kartons mit Schoko- Weihnachtsmännern. Wer so lange nicht mit dem Naschen warten wollte, konnte sich einstweilen an frischgebackenen Puderzucker-Waffeln laben, die fleißige Helferinnen unermüdlich in der Catering- Ecke buken.

„Das alles ist heute kosten-los“, betonte Plavcik, dem es ein Anliegen ist, den Remscheider Kindern eine Weihnachtsfreude zu machen. Dafür hatte er gerne den zeitlichen Stress in Kauf genom-men, trotz vollem Disco-Saal am Freitagabend bis 5 Uhr früh, den Vormittag alles in ein weihnachtliches Kinder- Wunderland umzudekorieren.

„Wer etwas spenden möchte, kann das gerne tun, allerdings nicht für uns, sondern für die Remscheider Tafel“, sagt er und verweist auf die im Raum verteilten Spendenboxen. Derweil hatte sich die Tanzfläche wieder neu gefüllt. Die Post ging erneut ab, diesmal zu Jose Felicianos Schnulze „Feliz navidad“.

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