Autobahn zwischen Remscheid-Lennep und Ronsdorf

Trümmerfeld nach Unfall auf der A1 - 80-Jährige stirbt im Krankenhaus

Sieben zum Teil schwerst verletzte Patienten mussten nach dem Unfall auf der A1 zwischen Remscheid-Lennep und Ronsdorf versorgt werden. Foto: Roland Keusch
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Sieben zum Teil schwerst verletzte Patienten mussten nach dem Unfall auf der A1 zwischen Remscheid-Lennep und Ronsdorf versorgt werden.
  • VonKerstin Neuser
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Sechs Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Pkw-Fahrerin aus Aachen verstarb im Krankenhaus. Sichtschutzwände gegen Gaffer.

Remscheid. Bei einem Unfall auf der A1 hinter der Anschlussstelle Lennep sind am Freitagabend mehrere Wagen mit hoher Geschwindigkeit aufeinander gefahren. Den Rettungskräften vor Ort bot sich ein Trümmerfeld. Wie die Remscheider Feuerwehr berichtet, waren insgesamt fünf Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Kurz nach 18 Uhr war es in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Lennep und Ronsdorf zu der Kollision gekommen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen der Polizei fuhr aus noch ungeklärter Ursache ein 24-jähriger Bochumer mit seinem Kleintransporter auf einen links vorausfahrenden und verkehrsbedingt bremsenden Pkw einer 80-jährigen Skoda-Fahrerin auf. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Skoda über die Fahrbahn und touchierte einen Renault. Im weiteren Verlauf kollidieret der Transporter des 24-Jährigen noch mit einem BMW und schob diesen auf einen Mercedes.

Schon die ersten Notrufe waren alarmierend, daher wurden sofort zwei Notärzte und drei Rettungswagen eingesetzt. Es mussten jedoch weitere Retter zur Unfallstelle gerufen werden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mehrere Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Das Unfallaufnahmeteam der Düsseldorfer Polizei war im Einsatz und sicherte Spuren. Dem mutmaßlichen Unfallverursacher, ein 24-jähriger Bochumer, wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Mobiltelefon wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Unfall auf der A1 zwischen Lennep und Ronsdorf: Sieben Beteiligte teils schwer verletzt

Durch die Kollision bei hoher Geschwindigkeit waren die Autos zum Teil erheblich zerstört; die Einsatzkräfte selbst berichten von einem „Trümmerfeld“. Eine schwer verletzte Pkw-Fahrerin aus Aachen wurde sofort notfallmedizinisch versorgt, verstarb aber später in einem Krankenhaus. Die Rettungskräfte halfen den anderen sechs Verletzten und sicherten die Einsatzstelle gegen Brandgefahren, berichtet Einsatzleiter Thorsten Bussmann von der Remscheider Feuerwehr.

„Glücklicherweise war niemand in den Fahrzeugen eingeschlossen, jedoch musste ein Fahrzeug mit technischen Mitteln so bewegt werden, dass der Fahrer patientenschonend gerettet werden konnte“, so Bussmann. Die Löscheinheit Lennep übernahm die technische Rettung - sodass alle Patienten durch die Notfallsanitäter der Feuerwehr versorgt werden konnten.

Schutzwände gegen Gaffer / Lob von der Feuerwehr: Ersthelfer haben vorbildlich geholfen

Als Schutz vor Gaffern wurden an der Unfallstelle Sichtschutzwände aufgebaut. Nachdem weitere drei Rettungswagen sowie ein Leitender Notarzt an der Einsatzstelle eintrafen, konnten die aufnehmenden Krankenhäuser informiert und die Patienten nach der medizinischen Versorgung an der Unfallstelle zur weiteren Behandlung dorthin gebracht werden. „Es muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass Erste-Hilfe-Maßnahmen von mehreren Autofahrern vorbildhaft durchgeführt wurden“, betont der Feuerwehr-Einsatzleiter.

Die Autobahn 1 blieb mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang.
Auch ein Thema heute: Kein Personalzuwachs für Polizei: Remscheid ist zu sicher für neue Stellen

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