Blumenwiese statt DOC

Tor zur Stadt: Den Lennepern blüht was

Die Arbeiter haben Sand aufgeschüttet. Er dient als nährstoffarme Beimischung. Wildblumen wachsen darauf besonders gern. Foto: Doro Siewert
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Die Arbeiter haben Sand aufgeschüttet. Er dient als nährstoffarme Beimischung. Wildblumen wachsen darauf besonders gern.
  • Axel Richter
    VonAxel Richter
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Die Technischen Betriebe Remscheid legen eine Blumenwiese am Lenneper Kirmesplatz an.

Remscheid. Im Sommer soll sie erblühen, die Blumenwiese auf dem Lenneper Kirmesplatz. Arbeiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) haben mit den Vorbereitungen dazu begonnen. Die Männer verteilen Sand – als nährstoffarme Beimischung für eine bunte Blütenpracht.

Wie berichtet, sollen der brachliegende Kirmesplatz und der gegenüberliegende ehemalige Ascheplatz an der Kreuzung Ringstraße / Rader Straße aufgehübscht werden. „Und zwar so, dass man sich als Lenneper nicht länger dafür schämen muss“, hatte der ehemalige Lennep-Bürgermeister Markus Kötter (CDU) in der jüngsten Sitzung des Stadtteilparlaments gefordert.

Eigentlich sollte auf den Grundstücken längst am Designer Outlet Center gebaut werden. Doch das liegt auf unbestimmte Zeit bei Gericht. Nach dem Ausbau der Kreuzung lagen die Flächen deshalb brach und gaben ein wenig einladendes Tor zum Stadtteil her. Michael Zirngiebl, Chef der Technischen Betriebe, kündigte deshalb an, die beiden Plätze wieder in Ordnung bringen zu wollen. Zum Teil in Form einer Blumenwiese.

Sie soll sich vor allem im vorderen Bereich des Kirmesplatzes in Richtung der Ringstraße erstrecken. Dort haben die Mitarbeiter der TBR haufenweise Sand aufgefahren, den sie nun verteilen und mit Erde vermischen. „Wir tauschen auf vielen Spielplätzen gerade den Sand aus“, erklärt Thomas Palmisciano vom Geschäftsbereich Grünflächen. Statt ihn für viel Geld entsorgen zu müssen, dient er nun als nährstoffarmes Substrat. Wildblumen schätzen das.

„In vier bis fünf Wochen sollte es gedeihen.

Thomas Palmisciano, Technische Betriebe Remscheid

Den Lennepern blüht also was. „In vier bis fünf Wochen sollte es wachsen und gedeihen“, sagt Thomas Palmisciano. Eine Rückkehr der Feste auf den Kirmesplatz gilt derweil als nahezu ausgeschlossen. Grund: Der Platz ist als Folge des Kreuzungsausbaus kleiner geworden. Und: Die im Boden liegende Infrastruktur, zum Beispiel für ein Festzelt, gibt es seither nicht mehr. Die Kanäle für die Entwässerung wurden entfernt.

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