Virusinfektion

Tierschutzverein bittet um Hilfe für kranken Floyd

Kater Floyd (hinten) ist wieder besser bei Kräften und kann mit seinem besten Kumpel Merlin spielen. Foto: Ramona Sinemus
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Kater Floyd (hinten) ist wieder besser bei Kräften und kann mit seinem besten Kumpel Merlin spielen.

Kater erleidet Rückfall einer Virusinfektion.

Von Katharina Birkenbeul

Remscheid. Kater Floyd leidet an der Viruskrankheit Feliner Infektiöser Peritonitis, kurz FIP. Nach der sogenannten „GS-Therapie“, wir berichteten, im vergangenen Jahr ging es ihm besser, bis er Ende Dezember einen Rückfall erlitt. „Es war dramatisch. Er wollte nichts mehr fressen, hatte Zuckungen, seine Pupillen sind hin und hergewandert, und dann ist er einfach orientierungslos von der Couch gefallen“, beschreibt Ramona Sinemus als Vorsitzende des Tierschutzvereins „Unsere Herzen für Pfoten und Tatzen“, die sorgenvolle Situation.

FIP ist eine durch Coronaviren (FCoV) ausgelöste Krankheit, die lange als Todesurteil. galt. Nun gibt es die GS-Therapie mit einem Medikament aus Amerika, das in Deutschland noch nicht zugelassen und daher sehr teuer ist.

Nach dem Vorfall wurde der Kater von einem Tierarzt untersucht und nach zwei Tagen wurde mit der zweiten GS-Therapie begonnen. Seit einer Woche gehe es Floyd zwar besser, „er tobt richtig und frisst wieder und hat wieder ordentlich zugenommen“ – die teure Therapie muss allerdings weiter laufen. Eine Ampulle, die aufgrund der diesmal notwendigen doppelten Dosis nur für zwei Tage reicht, kostet 80 Euro. „Benötigt werden Ampullen für acht Wochen, da kommt schon einiges an Geld zusammen. Einige konnten wir schon durch Spenden finanzieren, uns fehlen aber noch sechs, also 480 Euro“, erklärt Sinemus die Situation des Vereins. Deshalb bittet die Türschützerin weiter um finanzielle Hilfe.

Nächste Woche wird Floyds Blutbild erneut auf Eiweißwerte kontrolliert und zusätzlich ein Ultraschall gemacht. Auch diese Kosten kommen zu der Therapie dazu. Aber auch, wenn es derzeit nicht leicht ist, ist Sinemus sicher: „Wir sehen Floyd und wissen, dass er kämpfen möchte.“

Kater Archie, der ebenfalls von FIP betroffen war, ist am 21. Dezember 2020 leider verstorben, so Ramona Sinemus. „Leider hat seine Leber versagt. Aber damit hat er uns auch eine Entscheidung abgenommen.“

www.unsere-herzen-für-pfoten-und-tatzen.de

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