Zehn Fragen

Thorsten Voigthaus würde gerne einmal Konzernchef sein

Thorsten Voigthaus. Foto: pek
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Thorsten Voigthaus.

Thorsten Voigthaus ist Angestellter im Rettungsdienst und bei der Stadt Haan beschäftigt.

Der Remscheider, der in Lüttringhausen lebt, ist 37 Jahre alt. Gemeinsam mit „Sportler helfen“ hat er über 100 Fahrräder und 30 City-Roller gesammelt und sie zu den Überflutungsopfern in das Ahrtal gebracht. Der gelernte Tischler und begeisterte Mountainbiker ist nach wie vor karitativ tätig.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Thorsten Voigthaus: Auf das Werkzeug. Gedore und Hazet sind schon erstklassige Namen in der Werkzeug-Branche. Außerdem war in Remscheid das einzige Unternehmen deutschlandweit ansässig, das Tischlerwerkzeug herstellte.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Voigthaus: Nudeln mit Tomatensauce. Das Einzige, das dabei wichtig ist: Die Tomatensauce sollte selber gemacht sein. Ansonsten ist mir alles egal, was die Nudeln angeht. Nudeln machen glücklich.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Voigthaus: Das weiß ich nicht. Ich habe für viele Menschen ein offenes Ohr, kann sehr gut und ausdauernd zuhören, für Menschen da sein und ihnen zur Seite stehen.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Voigthaus: Das war 2019 in Düsseldorf. Die Toten Hosen. Natürlich war es rappelvoll. Und genau so natürlich war es sehr gut. Es war episch.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Voigthaus: Mit dem Chef irgendeines weltweit tätigen Konzerns, Bayer, Amazon, völlig egal. Ich würde gerne wissen und erleben, wie ein Tag in diesen Sphären abläuft.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Voigthaus: Die Remscheider Seite der Wuppersperre. Vom Mountainbike-Fahren kenne ich da sehr viele Wege, auch viele versteckte. Da gibt es zum Teil noch nicht mal Handy-Empfang. Und das genieße ich zuweilen sehr.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Voigthaus: Teilweise sehr stur, er ist ein Bollerkopp, aber jederzeit hilfsbereit.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Voigthaus: Mountainbike fahren. Meine Hausrunde geht über Garschagen, Dahlerau, die Wuppersperre bis nach Hückeswagen und zurück. Das sind so 68 Kilometer. Dafür brauche ich dann dreieinhalb Stunden. Dann bin ich regeneriert, der Kopf ist wieder frei.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Voigthaus: Ich würde an der Weiterführung der Balkantrasse bis Lüttringhausen arbeiten. Am allerbesten wäre es, wenn die Balkantrasse einen direkten Anschluss an die Wuppertaler Nordbahntrasse hätte.

Welchen Traum hegen Sie?

Voigthaus: Es gibt ein 24-Stunden-Mountainbike-Rennen im Landschaftspark in Duisburg. Da habe ich schon im Team mitgemacht. Ich würde gerne einmal als Solofahrer teilnehmen. Ich würde mir eine Anzahl an zu fahrenden Kilometern vorgeben und eine gewisse Spendensumme aufrufen. Diese würde ich an eine Institution spenden, die mit Kindern arbeitet. -pek-

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