Remscheid blüht der erste Schnee

TBR starten mit 1000 Tonnen Salz

Gut gefülltes Lager: Michael Sauer zeigt das Salz, das zum Einsatz kommen soll. 1000 Tonnen sind deponiert. Foto: Roland Keusch
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Gut gefülltes Lager: Michael Sauer zeigt das Salz, das zum Einsatz kommen soll. 1000 Tonnen sind deponiert.
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Bis zu 100 Mitarbeiter können zeitgleich gegen Eis und Schnee kämpfen.

Remscheid. Wenn die Meteorologen Recht behalten, soll es in den kommenden Tagen zunehmend winterlich werden: Remscheid blüht der erste Schnee. „Wir sind gerüstet“, erklärt Michael Sauer, der bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) für den Winterdienst zuständig ist. Bereits in den Nächten gibt es Bodenfrost. „Möglicherweise mit überfrierender Nässe“, sagt Michael Sauer.

Für Fälle wie diese ist das TBR-Lager an der Nordstraße gut gefüllt. 1000 Tonnen Salz sind dort deponiert, wie Sauer berichtet. Das Streugut wird auf den Fahrzeugen der Technischen Betriebe mit Salzsole vermischt, so dass es auf den Straßen haften bleibt und nicht so leicht vom Winde verweht werden kann.

TBR: Auch ohne Schneefall gibt es im Winter etwas zu tun

Neuralgische Punkte in Remscheid sind die Bundesstraßen als Hauptverkehrsadern und sonstige Strecken, auf denen Busse unterwegs sind. Gefahrenpunkte sind aber auch steile Ortslagen, wie die Freiherr-vom-Stein- oder auch die Kipperstraße. Diese steuern die Mitarbeiter mit höchster oder hoher Priorität an.

Der Winter in Remscheid beginnt später und dauert länger

An anderer Stelle hatten sie in diesem Herbst bereits die ersten Einsätze, obwohl sich Väterchen Frost bislang kaum blicken ließ. „Ein besonderer Gefahrenpunkt ist der Nordsteg am Hauptbahnhof, selbst bei Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt. Er liegt nach allen Seiten hin frei, wodurch Glätte entstehen kann“, erläutert Michael Sauer, dem bis zu 19 Streufahrzeuge zur Verfügung stehen – ebenfalls in der TBR-Niederlassung an der Nordstraße. Hinzu gesellen sich noch zahlreiche Traktoren, die zum Einsatz kommen, wenn es gilt, öffentliche Gehwege von Schneemassen zu befreien.

Auf den Trassen bleibt der Schnee liegen

Ein besonderer Gefahrenpunkt ist der Nordsteg.

Michael Sauer, Technische Betriebe

Dabei habe sich in den letzten Jahren der Trend im Bergischen Land verstetigt, dass der Winter später beginnt, aber länger andauert. „Früher hatten wir häufig bereits im November Phasen mit viel Schnee. Das ist zuletzt ausgeblieben“, hat Michael Sauer beobachtet. Dafür aber habe es immer wieder im Februar und im März noch massivere Wintereinbrüche gegeben.

Gegen diese können bis zu 100 Mitarbeiter der Technischen Betriebe kämpfen. Wenn es nötig ist, werden dazu die Kollegen aus diversen Abteilungen mobilisiert – von der Grünflächenpflege, dem Kanal- und Straßenbau, wie Michael Sauer sagt. „Der Winter würde uns nicht unvorbereitet treffen.“

So wappnen sie das Auto vor dem Winter.

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