Aufwertung des Südbezirks

Durchstich Intzestraße soll 2024 starten

Neben dem Durchstich soll der Intzeplatz entsiegelt und mehr Bäume gepflanzt werden.
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Neben dem Durchstich soll der Intzeplatz entsiegelt und mehr Bäume gepflanzt werden.
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Süd-Politiker freuen sich über Konsens. Der Wasserturm wird Thema.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Sie hoffen ganz fest, dass sie noch in dieser Legislaturperiode das rote Band durchschneiden: Die Stadtteilpolitiker aus dem Süden freuen sich, dass der Durchstich Intzestraße nun Fahrt aufnehmen kann. Denn die Naturschützer haben am Dienstag im Naturschutzbeirat grünes Licht gegeben.

Jonas Rösner von der Abteilung Verkehrsplanung der Stadt hat alle Varianten geprüft und konnte mit seiner Ergebnis-Präsentation Hubert Benzheim und Stephan Jasper überzeugen. „Dieses Ergebnis ist eine Aufwertung für den Süden und schafft mehr Verständnis für den Durchstich“, freut sich auch TBR-Chef Michael Zirngiebl.

In dem Zuge musste Bezirksbürgermeister Stefan Grote (SPD) am Mittwochabend in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd noch einmal etwas loswerden: „Wir als BV sind immer für den Naturschutz. Wir kämpfen um jeden Baum. Daher bin ich enttäuscht, dass man hier nicht mal mit uns gesprochen hat.“

Zeitfenster: Wenn alles gut läuft, könnte der Startschuss für den Durchstich 2024 erfolgen. „Das hängt vom Bebauungsplanverfahren und vom Fördergeber ab“, erklärte Rösner. Denn 2021 hat die Stadt bereits den Förderantrag für das Mammutprojekt beim Land eingereicht. 4,3 Millionen Euro soll die Verlängerung der Intzestraße zur Lenneper Straße kosten. Die Stadt hofft darauf, dass das Land 80 Prozent davon übernimmt. Der Durchstich soll das Nadelöhr entzerren und den Verkehr besser leiten können - und vor allem die marode Brücke entlasten. Nebeneffekt: weniger Stau, weniger Abgase, weniger Krach und weniger Schleichverkehr über die Strucker Straße.

Radfahrstreifen: Immer, wenn eine neue Straße geplant wird, wird nun auch an den Radverkehr gedacht - eine der Maßnahmen der Stadt, um die Mobilitätswende voranzutreiben. So werden auch am Durchstich Intzestraße Fahrradschutzstreifen errichtet.

Intzeplatz: Der Intzeplatz soll zum „pocket park“ werden. Die Fläche soll entsiegelt und Bäume gepflanzt werden. „Ich finde es wirklich charmant, die Jan-Wellem-Straße von dort abzukoppeln“, befand Bezirksbürgermeister Stefan Grote (SPD). Auch Sven Chudzinski (FDP) fand: „Es ist die beste Lösung an dieser Stelle.“ Waltraud Bodenstedt (W.i.R) spricht sich für eine Verbindung zum Kuckuck aus.

Wasserturm: Bezirksbürgermeister Stefan Grote hatte vor geraumer Zeit schon den Wasserturm an der Baisieper Straße ins Spiel gebracht. Im Zuge des Durchstichs könnte er Teil der Planung werden. Grote könnte sich dort gut eine Aussichtsplattform vorstellen. Der Wasserturm gehört der EWR und wird aktuell noch genutzt. Es soll aber bald einen Ortstermin dort geben, erklärte Stefan Grote am Mittwochabend.

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