Munsterplatz

Stromkasten sorgt in Lennep für Irritationen

Dieser Stromkasten sorgt für Irritationen auf dem Munsterplatz: Er wird noch mit Bruchsteinen verkleidet. Foto: Roland Keusch
+
Dieser Stromkasten sorgt für Irritationen auf dem Munsterplatz: Er wird noch mit Bruchsteinen verkleidet.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
    schließen

Zurzeit gibt es eine Baustelle in der Lenneper Altstadt.

Remscheid. Wer durch die Lenneper Altstadt spaziert, kann derzeit Bauarbeiten beobachten: Auf dem Munsterplatz lässt der Remscheider Energieversorger EWR neue Strom-, Gas- und Wasserleitungen verlegen. Die alten seien in die Jahre gekommen. In diesem Zuge ist bereits ein neuer, durchaus stattlicher Trafokasten entstanden, der mitten im historischen Ambiente zum Stein des Anstosses wird. Mehrere Leser und auch CDU-Fraktionschef Markus Kötter meldeten sich zu Wort. Der Ortspolitiker wirft unter anderem die Frage auf, warum die Lenneper Bezirksvertretung über das Bauvorhaben nicht informiert worden sei. Und: „Ist der Denkmalschutz eingebunden?“

„Auf ihm lastet quasi die gesamte Last der Altstadt.“

Dr. Christopher Johae

Er ist es, versichert Dr. Christopher Johae, der das Asset- und Geodatenmanagement bei der EWR GmbH leitet. Der Schaltschrank sei an dieser Stelle technisch notwendig. „Auf ihm lastet quasi die gesamte Last der Altstadt“ , erläutert Dr. Johae. Der graue Kasten werde sich aber zum Positiven verändern und sich in die Umgebung mit den alten Fachwerkhäusern, den engen Gassen und der Platzgestaltung einfügen. Zum Ende der Baumaßnahme werde er mit Bruchsteinen verkleidet und soll so nach Möglichkeit, nicht zum Störenfried werden. „Das haben wir mit der Denkmalbehörde vereinbart“, berichtet Dr. Johae mit Blick auf den architektonisch sensibelen Bereich der Altstadt.

Rund 200 000 Euro investiert der Remscheider Energieversorger in das unterirdische Leitungsnetz auf dem Munsterplatz. Die Maßnahme sei mit einem Projekt der Technischen Betriebe Remscheid abgestimmt, die in diesem Bereich bereits einen neuen Kanal verlegt hatten, erklärt EWR-Sprecher Klaus Zehrtner.

Dabei seien die Arbeiten in dem Nadelöhr der Altstadt durchaus kompliziert. Wegen verkehrsrechtlicher Anordnungen sei es der zuständigen Baufirma zwischenzeitlich lediglich erlaubt gewesen, zwischen 9 und 15 Uhr ihre Arbeiten auszuführen, weil in der übrigen Zeit die Zufahrtsmöglichkeiten gewahrt werden mussten. Dennoch strebt der Energieversorger an, dass die Baumaßnahme wie geplant zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein wird.

Seit dem vergangenen Freitag können Passanten an der Kölner Straße beobachten, wie sich der Dreh- und Angelpunkt für den Busverkehr am Kreishaus verändert.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Die Vergessenen aus dem Morsbachtal
Die Vergessenen aus dem Morsbachtal
Die Vergessenen aus dem Morsbachtal
Alpakas an der Leine sind der Hingucker auf dem Wanderweg
Alpakas an der Leine sind der Hingucker auf dem Wanderweg
Alpakas an der Leine sind der Hingucker auf dem Wanderweg
Waffeleria im Zentrum Süd: Familie Salsedo sorgt für eine gelungene Party
Waffeleria im Zentrum Süd: Familie Salsedo sorgt für eine gelungene Party
Waffeleria im Zentrum Süd: Familie Salsedo sorgt für eine gelungene Party
Corona: Ärzte impfen nur wenige Kinder - Inzidenz bleibt in Remscheid niedrig
Corona: Ärzte impfen nur wenige Kinder - Inzidenz bleibt in Remscheid niedrig
Corona: Ärzte impfen nur wenige Kinder - Inzidenz bleibt in Remscheid niedrig

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare