Gerichtsurteil

Straßenprügelei und Raub: Angeklagter (20) nimmt Strafe an

Das Landgericht in Wuppertal.
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Das Landgericht in Wuppertal (Symbolbild).

Der Angeklagte hatte einem Gleichaltrigen unter Schlägen eine Zigarette abgepresst. Es läuft ein weiteres Verfahren gegen ihn.

Von Dirk Lotze

Remscheid. Nach Prügelattacken mit Alkohol im Blut in der Remscheider Innenstadt nimmt ein 20 Jahre alter Angeklagter sein Urteil an. Vor dem Landgericht Wuppertal verzichtete er am Freitag auf weitere Rechtsmittel. Zeugenaussagen und weitere Umstände im Prozess waren für ihn ungünstig verlaufen. Damit bleibt es bei zwei Wochen Jugend-Dauerarrest zur nachträglichen Erziehung, Drogentests und Drogenberatung für zwei Übergriffe aus dem August 2018. Er muss den Anwalt für eines seiner Opfer zahlen, einen gleichaltrigen Remscheider: Ihm hatte der Angeklagte unter Schlägen eine Zigarette abgepresst.

Remscheid: Opfer hatte Schuhabdruck im Gesicht

Die Mutter des Beraubten berichtete von der Tatnacht: Ihr Sohn habe eine Handy-Nachricht geschickt, er sei am Zentralpunkt zusammengeschlagen worden. Mit Hilfe seines Vaters sei der Sohn blutverschmiert nach Hause gekommen: „Er hatte noch einen Schuhabdruck im Gesicht.“ Sie seien in eine Klinik gefahren. Ein Bruder und mehrere Bekannte des Opfers machten sich noch in der Nacht anhand von Fotos im Internet auf die Spur des Angreifers.

Der Angeklagte ist vorbestraft, arbeitet in einem Aushilfsjob und strebt eine Ausbildung an. Laut Staatsanwaltschaft läuft bereits ein weiteres Verfahren gegen ihn, wegen Hausfriedensbruchs und Diebstahls unter Alkoholeinfluss im Oktober 2020. Darauf prüfte das Gericht, ob der Mann in eine Entziehungsklinik eingewiesen werden muss. Der Angeklagte beendete an dieser Stelle den Berufungsprozess, indem er das frühere Urteil des Amtsgerichts annahm.

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