Straßenkriminalität

Großeinsatz der Polizei im Bergischen Land

Solingen Großeinsatz gegen Straßenkriminalität
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Großeinsatz gegen Straßenkriminalität im Bergischen.
  • Axel Richter
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Großeinsatz: Polizei schreibt Anzeigen wegen Drogenkonsums und Tempoverstößen

Remscheid. Freiheitsentziehende Maßnahmen. Das klingt nach klickenden Handschellen und Polizisten mit gezückter Waffe. Beim Großeinsatz der Polizei am Donnerstagabend in Remscheid steckt weniger Spektakuläres dahinter. Die Polizei hielt zwei Männer vorübergehend fest, um ihre Personalien festzuhalten. Einen weiteren ließ sie die Nacht in der Zelle verbringen, weil er einem Platzverweis nicht nachgekommen war.

Schwere Jungs gingen den Beamten also nicht ins Netz bei ihren Verkehrs-, Personen- und Gewerbekontrollen zur Bekämpfung der Kriminalität im Städtedreieck. Mit der Bilanz zeigt sich das Wuppertaler Präsidium gleichwohl zufrieden.

Drei Strafanzeigen wegen des Besitzes beziehungsweise unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln schrieben die Beamten. Die Drogen fanden sie bei Konsumenten, die sich im Bökerspark in Alt-Remscheid aufgehalten hatten. Die Beamten nahmen die Männer kurzzeitig in Gewahrsam, um sie danach wieder laufen zu lassen. Alles Weitere ist Sache der Gerichte.

Hinzu kommen acht verkehrsrechtliche Strafanzeigen sowie 15 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verstößen gegen die zugelassene Höchstgeschwindigkeit. Mit ihren Lasergeräten hatten sich die Beamten an der Trecknase und an der Neuenkamper Straße postiert. Der schnellste Autofahrer hatte dort, wo 50 km/h erlaubt sind, rund 90 Sachen auf dem Tacho.

Bei insgesamt 36 Pkw-Kontrollen und 31 Personenkontrollen schrieben die Polizeistreifen außerdem zwei Verwarngelder. Zu dem Platzverweis mit Ende hinter Gittern kam es am Hardtpark in Lennep. Dort hatte ein lautstarker Mann partout nicht auf die Beamten hören wollen und sich stattdessen mit ihnen angelegt.

Insgesamt verliefen die Kontrollen auch in den Nachbarstädten friedlich. Lediglich in Wuppertal sah ein Beamter sich veranlasst, zur Waffe zu greifen. Vor einem Geschäft in Oberbarmen richtete ein Mann einen Schlagring mit herausgezogener Klinge gegen die Einsatzkräfte. Nach Aufforderung warf er den verbotenen Gegenstand zu Boden, wehrte sich dann, aber als die Beamten seine Personalien feststellen wollten. Der 23-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Widerstandes, Drogenbesitzes und Verstoßes gegen das Waffenrecht rechnen.

Hier gibt es weitere Blaulicht-Meldungen aus Remscheid und Umgebung

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