Das Büro steht bereits

Startercenter soll bald an den Start gehen

Das Remscheider Startercenter soll im neuen Gründerquartier unterkommen, ein Büro dafür wurde bereits hergerichtet. Foto: Michael Schütz
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Das Remscheider Startercenter soll im neuen Gründerquartier unterkommen, ein Büro dafür wurde bereits hergerichtet.

Mitte Juni werden Vorstellungsgespräche geführt.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Die Remscheider Zweigstelle des Startercenters nimmt immer konkretere Formen an. Ein Büroraum im Gründerquartier in der Hindenburgstraße sei „eingeplant und bereits hergerichtet“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Zudem werde bald eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter dafür eingestellt.

„Aus den circa 40 eingegangenen Bewerbungen sind Personen ausgewählt worden, mit denen circa Mitte Juni Bewerbungsgespräche geführt werden“, schreibt die Stadt in einer Antwort auf eine Anfrage der WiR. Der Arbeitsbeginn des neuen Kollegen sei dann „in der zweiten Jahreshälfte 2021, je früher der Zeitpunkt, desto besser, vorgesehen“.

Das gemeinsame Startercenter der drei bergischen Großstädte berät seit mehr als zehn Jahren Gründungswillige im Städtedreieck, hat bisher aber nur Standorte in Wuppertal bei der IHK und in Solingen im Gründer- und Technologiezentrum (GuT). Die Forderung, dass auch Remscheid einen Standort bekommen soll, war in den vergangenen Jahren immer mal wieder aufgekommen und hatte im Sommer 2020 nochmals Aufwind erhalten, unter anderem weil Christoph Imber von der Gründerschmiede sie erneut aufgegriffen hatte.

Die Einrichtung war bisher an der personellen Ausstattung der Remscheider Wirtschaftsförderung gescheitert. Mindestens 1,5 Vollzeitstellen müsste Remscheid für sein Startercenter vorhalten, maximal eine halbe Stelle könne die Wirtschaftsförderung mit dem bisherigen Personal zusätzlich abdecken, hieß es noch im Herbst. Die zusätzlich benötigte Stelle wurde schließlich mit dem neuen städtischen Haushalt Ende Februar bewilligt, 100 000 Euro sind dafür pro Jahr vorgesehen.

War anfangs noch unklar, wo der Remscheider Startercenter-Standort untergebracht werden soll, ist diese Frage inzwischen auch beantwortet: „Es wird für notwendig angesehen, dass der Stelleninhaber/die Stelleninhaberin den Arbeitsplatz im Gründerquartier hat und dort wirkt, wo die maßgeblichen Fäden des Gründungsgeschehens in Remscheid zusammenlaufen und somit für alle Beteiligten kurze Wege garantiert sind“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung.

Ursprünglich war auch eine Ansiedlung direkt bei der Wirtschaftsförderung diskutiert worden. Schließlich hat sich aber das Anfang des Jahres eröffnete Gründerquartier in der Hindenburgstraße als Standort durchgesetzt, wo unter anderem auch das Start-up-Center der Stadtsparkasse und der Verein Gründerschmiede ihren Sitz haben. Der Verein hat nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren rund 85 Unternehmensgründungen begleitet – und sieht in dem neuen Startercenter eine Ergänzung zur bestehenden Infrastruktur, die zu einer „Steigerungen der Neugründungen in Remscheid verhelfen“ könnte.

Der neue städtische Arbeitsplatz im Gründerquartier sei inzwischen auch „begutachtet und abgenommen“ geworden, sagt die Verwaltung. Sowohl das Gesundheitsamt und das Gebäudemanagement als auch eine Sicherheitsfachkraft und der Personalrat hätten sich das angedachte Büro angeschaut und für gut befunden.

Ende des Jahres will sich das Bergische Startercenter erneut zertifizieren lassen, dann nicht nur mit den beiden bisherigen Standorten in Wuppertal und Solingen, sondern erstmals auch mit dem neuen in Remscheid. „Zur Vorbereitung dessen laufen bereits Abstimmungsgespräche der Wirtschaftsförderung Remscheid mit Vertretern der Startercenter-Standorte in Wuppertal und Solingen“, teilt die Stadt mit. Auch das Wirtschaftsministerium sei darüber bereits informiert.

Hintergrund

Getragen wird das Startercenter von der Bergischen IHK, den Kreishandwerkerschaften und den Wirtschaftsförderungen der drei Städte, der Handwerkskammer Düsseldorf sowie der Uni Wuppertal und dem Technologiezentrum Wuppertal. Mit in die Arbeit eingebunden sind auch die Mitglieder des Bergischen Gründernetzwerkes, dazu gehören unter anderem die Dehoga und der Einzelhandels- und Dienstleisterverband.

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