Gesundheit

Städtische Impfstelle öffnet am Montag

Ärztin Dr. Gabriela Marek zeigt RGA-Volontärin Michelle Jünger wie in der neuen Impfstelle gearbeitet wird.
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Ärztin Dr. Gabriela Marek zeigt RGA-Volontärin Michelle Jünger wie in der neuen Impfstelle gearbeitet wird.

Die Räumlichkeiten sind vollständig eingerichtet. Impfstoff ist weiterhin genug da.

Von Michelle Jünger

Remscheid. Schon das rote Schild an der Abzweigung der Berghauser Straße verweist auf die neue Impfstelle der Stadt Remscheid. Ab Montag wird sie in dem ehemaligen Bürogebäude der Firma Vaillant mit der Nummer 63 ihren Betrieb aufnehmen. Zuvor war die Stelle in der Hastener Straße beim Gesundheitsamt.

Der Parkplatz hinter der neuen Impfstelle ist frisch gepflastert, alle Arbeitsplätze sind schon ausgestattet. In Zukunft wird es an dem Standort möglich sein, drei Impfstraßen zu betreiben. Das hängt vom Andrang ab. „Im Moment brauchen wir nur eine Impfstraße und machen etwa 20 bis 40 Impfungen am Tag“, sagt Amtsärztin Dr. Gabriela Marek. Viele der Impfungen seien Viertimpfungen von Remscheiderinnen und Remscheidern über 60 Jahre. Erstimpfungen würden nur noch selten gemacht.

Im Eingangsbereich ist schon alles vorbereitet. Bei der Erstanmeldung bekommen die Impfwilligen ein farbiges Kärtchen je nach Impfstoff, der gespritzt werden soll. Wie bisher in den anderen Impfstellen sind die verschiedenen Impfstoffe durch Farben gekennzeichnet, damit es nicht zu einer Verwechslung kommt.

Beim Eingang befindet sich auch die Datenerfassung und der Vorwartebereich. Durch ein Lichtsignal wird in Zukunft angezeigt, wann einer der drei kleinen Räume wieder für die nächste Impfung frei ist.

Mit den mobilen Trennwänden der alten Impfstelle sind die Räume abgetrennt. Mit insgesamt 20 Medizinerinnen und Medizinern arbeite das Gesundheitsamt für den Betrieb der Stelle zusammen. Sie würden erst beraten und dann endgültig den Impfstoff festlegen, der von medizinischen Fachangestellten dann gespritzt werde, sagt Dr. Marek.

Zum Betrieb einer Impfstraße brauche es etwa sechs Personen, so Michael Schrodt von der Koordinierenden Covid-Impfeinheit. „Bei Bedarf können wir die anderen Räume besetzen und auch wieder mehr impfen“, fügt er hinzu. Das werde auch sicher der Fall sein, wenn es neue Impfempfehlungen gebe. Darauf fühle man sich aber vorbereitet.

Impfstoff ist derweil genug da. Zu einer Knappheit sollte es nicht mehr kommen, so Marek. Die Produktionskapazitäten bei den Herstellern seien nun höher und was bestellt würde, komme auch entsprechend an.

Bis dahin wird zunächst montags, mittwochs und freitags von 8 bis 14 Uhr geimpft. Impfungen für Kindern finden nur freitags statt. Die Terminbuchung für Kinder und Erwachsene erfolgt online unter remscheid.de

Alle weiteren Nachrichten zur Corona-Lage in Remscheid finden Sie in unserem Live-Blog.

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