Festival

Stadtpark wird zum Streetfood-Paradies

Gastronom Markus Kärst organisiert das Festival gemeinsam mit der Stadt. Er freut sich, nach zwei Jahren Pause wieder vorzufahren. Foto: Michael Schütz
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Gastronom Markus Kärst organisiert das Festival gemeinsam mit der Stadt. Er freut sich, nach zwei Jahren Pause wieder vorzufahren.
  • Melissa Wienzek
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Nach zwei Jahren Zwangspause steigt das 10. Park Food Festival vom 10. bis 12. September wieder – Es gilt „3 G“.

Remscheid. Food-Fetischisten sollten sich das Wochenende vom 10. bis 12. September freihalten – und den Magen schon mal vordehnen. Denn dann steigt nach zwei Jahren Corona-Zwangspause das 10. Park Food Festival im Remscheider Stadtpark wieder. „Wir sind froh, dass wir nun nach der Pause wieder durchstarten können“, sagt Markus Kärst von Hotel Restaurant Kromberg in Lüttringhausen. „Endlich wieder Freunde treffen und lecker essen.“ Gemeinsam mit der Stadt verwandelt der Gastronom die öffentliche Grünoase in ein Streetfood-Paradies: Es wird wieder gegrillt, geräuchert, frittiert, gerollt und gekocht. Auch Vegetarier und Veganer kommen auf ihre Kosten – alles frisch und vor den Augen der Besucher zubereitet.

Dabei war das nicht selbstverständlich. „Die erste Herausforderung war, gute Trucks zu finden, denn viele gibt es nicht mehr.“ Wer dabei sei, müsse auch keine höhere Miete zahlen dieses Mal. Die zweite Herausforderung sei das Damoklesschwert Corona gewesen. „Wir wollten eine Veranstaltung, die sicher ist, aber sich auch wirtschaftlich trägt“, erklärt Kärst. Das ist den Organisatoren nun gelungen. Wir geben einen Überblick, was die Gäste im Schlemmerparadies zwischen Bäumen und Büschen erwartet.

Die Öffnungszeiten: Freitag, 10. September, 17 bis 22 Uhr, Samstag, 11. September, 12 bis 22.30 Uhr, Sonntag, 12. September, 12 bis 19 Uhr. Rahmenprogramm und Feuerwerk gibt es dieses Jahr nicht. Die Planung sei vorab zu risikoreich gewesen, sagt Kärst. Das eingesparte Geld fließt ins Hygienekonzept.

Der Eintritt: Ist kostenfrei!

Der Gaumenschmaus: Von den 22 Gastronomen, die mit ihren 24 Genuss-Wagen anrollen, sind sieben aus Remscheid: Das Andalucia, das sich während der Pandemie einen Food Truck zugelegt hat, bietet spanische Tapas, das Wrap Mobil – wie könnte es anders sein – rollt Wraps, Der Burgermacher serviert erstmals beim Festival seine Burger, und Kromberg ist gleich zweifach vertreten: Das Team serviert Stremellachs aus der Dampflok sowie Gourmet-Stullen vom Ofyr-Grill. „Das ist eine große Feuerplatte, 2,20 Meter im Durchmesser, auf einem Anhänger. Darauf machen wir leckere Stullen“, erklärt Kärst. Und weil das alles durstig macht, hat das Schützenhaus gleich die passenden Durstlöscher parat: Wein, Limonade und spritzige Drinks. So auch die Knallfabrik, die Cocktails und Slushs serviert. Zu den überregionalen Anbietern zählt Frittenwerk. Das Unternehmen ist mit seinen ausgefallenen Fritten-Kreationen mittlerweile in jeder Großstadt vertreten. „Für uns ein großes Zugpferd“, sagt Kärst. In Remscheid bietet Frittenwerk Poutine an. Sie besteht aus Pommes frites, Käsebruch und darüber gegossener Bratensauce. Frau Panya serviert Thai Food, Balucci mexikanische Burritos, Knödelfein, die auch schon beim Oktoberfest auftischten, eine bunte Knödelauswahl. Der Wurst Bully bietet Wurst in sämtlichen Varianten, die Smoker Company glasiert Spare Ribs und zupft Pulled Pork, der Roadhouse Grill lässt Flanksteaks brutzeln. Crispy Bite bietet Chicken Cones, also herzhaft gefüllte Waffelhörnchen, Cheesetastic das Nummer-1-Gericht der USA: Mac‘n‘Cheese. Kreusers Wild auf Wild fährt mit Wildspezialitäten im Truck vor, Cramer Stuben ebenso. Die Bergziege sorgt für Spätzle, Let it Beef für Beef-Sandwiches. Für den süßen Zahn hält Espressini Churros bereit, das Crepehaus serviert französische Crêpes, Madame Cocos feine Kokosbällchen und Balucci Bubble Waffeln.

Die Hygieneregeln: Es gilt „3 G“: Nur wer geimpft, genesen oder negativ getestet wurde und das am Eingang per Nachweis belegen kann, darf rein. Das Gelände wird eingezäunt. Eine Besucherbegrenzung gibt es nicht. Auf den Wegen und beim Anstellen an den Trucks herrscht Maskenpflicht, an den Sitzplätzen und Stehtischen darf die Maske natürlich abgenommen werden. Desinfektionsmittel steht bereit. Der Eingang befindet sich zwischen Schützenhaus und Toilettenhaus, der Ausgang am Turm.

Mehrwegbecher

Um Glas und Müll zu vermeiden, kommt der Mehrwegbecher wieder zum Einsatz. Wer etwas trinken möchte, kauft einen Becher für 2,50 Euro und lässt seine Getränke hineinfüllen. Am Ende kann der Becher mit nach Hause genommen oder in einen Container gegeben werden. Die Becher werden gereinigt und beim nächsten Event wieder eingesetzt. Dadurch muss der Organisator keine neuen Becher kaufen. Das gesparte Geld geht an einen guten Zweck.

Open Air Festival auf dem Schützenplatz: Milows Hit lädt zum Mitsingen ein.

Remscheider Sommer: Russische Folkore reißt das Publikum mit.

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