Viel Regen

Hochwasser-Warnung: Viel Regen, aber alles glimpflich abgelaufen

Am Sonntag könnten Gewässer über die Ufer treten.
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Am Sonntag könnten Gewässer über die Ufer treten.
  • VonKatharina Birkenbeul
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Am Sonntag ist im Bergischen Land mit Dauerregen zu rechnen. Aktuell sind die Pegelstände leicht erhöht. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Update 20 Uhr:

Viel Regen, aber alles glimpflich abgelaufen: So lautet die vorläufige Bilanz der Feuerwehr. Die Stadt Remscheid hatte vorsorglich vor möglichem Hochwasser durch Dauerregen gewarnt. „Alles im grünen Bereich“, meldete die Feuerwehr inzwischen aber.

Insgesamt rückte die Feuerwehr demnach zu sechs Einsätzen aus. Der Großteil waren umgestürzte Bäume, welche durch die Einsatzkräfte entfernt werden mussten. Den größten Schaden richtete eine nach Schätzungen 20 Meter lange Buche an, welche in der Dowidatsiedlung auf ein geparktes Auto stürzte.

er nicht allzu starke, aber stetige Regen hatte die Wasserläufe in den Tälern merklich anschwellen lassen, an den flachen Stellen war der Morsbach beispielsweise teils über die Ufer getreten. Doch dabei wurden nur einige Wiesen überschwemmt, von einem Hochwasser wie im Juli waren die Pegelstände deutlich entfernt. Den gesamten Sonntag über fuhren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren 26 mögliche Hotspots wie Brücken und Auenlagen ab und überprüften die Pegelstände.

Update 15 Uhr:

Remscheid. Die Lage in Remscheid ist weiter entspannt. Der starke Wind sorgte bisher für einen Einsatz in Lüttringhausen - dort beseitigte die Freiwillige Feuerwehr einen Baum. Die Wasserstände bewegen sich laut Wupperverband nach wie vor im Normalbereich.

Update Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr:

Über Nacht ist das angekündigte Regengebiet über dem Bergischen Land angekommen. Die Pegel der Wupper befinden sich aber nach wie vor im Normalbereich - das geht aus dem Portal des Wupperverbandes hervor. Dennoch sollten Bürger an Bächen aufmerksam bleiben. Der Dauerregen werde die Pegelstände steigen lassen. Zudem werden, wie bereits in den vergangenen Tagen angekündigt, die Abflüsse aus den Talsperren angepasst, um zusätzlichen Stauraum für den Regen zu schaffen. Auch dadurch können die Pegelstände steigen. Ob tatsächlich Warngrenzen erreicht werden, ist derzeit offen.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Die Stadt Solingen hat am Samstag vorsorglich die Wupperinsel in Burg gesperrt. Sollte sich abzeichnen, dass es dort tatsächlich zu Überschwemmungen kommen könnte, wird die Feuerwehr Sandsäcke an Betroffene ausgeben.

Update Samstag, 5. Februar, 14 Uhr:

Remscheid. Die Stadt Remscheid und der Wupperverband warnen vor möglichem Hochwasser. Anwohner von Bächen und Flüssen sollten wachsam bleiben. Aktuell bewegen sich die Pegel laut Wupperverband noch im leicht erhöhten Bereich.

Laut Wetterdiensten zieht in der Nacht zum Sonntag ein Frontensystem mit Regen auf. Die Meteorologen sprechen von Dauerregen mit 25 bis 40 mm Niederschlag, punktuell auch mehr. Der Wupperverband rechnet mit bis zu 60 mm Niederschlag. Das Regengebiet werde am Sonntag gegen Abend nach Süden abziehen, nachfolgend sind aber weitere Schauer möglich.

Wupperverband: Dauerregen - Warngrenzen für Hochwasser könnten erreicht werden

Der starke Regen könnte zum Anstieg der Pegel entlang der Wupper und insbesondere der Nebengewässer im Bergischen führen. In den Talsperren sei Stauraum für den Hochwasserschutz frei. Vorsorglich werde die Abgabe von Wasser aus den Talsperren erhöht, um zusätzlichen Puffer zu schaffen.

„Die Abgaben aus den Talsperren werden an die Situation schrittweise angepasst, um einen Freiraum für die prognostizierten Niederschlagsmengen zu schaffen, was beides zu einem weiteren Anstieg der Pegelstände führen wird. Ein Erreichen von Warngrenzen ist möglich“, teilt der Wupperverband mit.

„Anlieger an der Wupper/den Nebenbächen sollten besonders vorsichtig sein und auf ihre Sicherheit achten“, bittet der Wupperverband. Keller, Unterführungen oder ähnliche tiefergelegene Bereiche sollten bei Hochwasser nicht betreten werden.

Wir aktualisieren diesen Artikel weiter.

Unser Ursprungs-Artikel von Freitag, 4. Februar:

Remscheid. Am Sonntag, 6. Februar, kann es in Remscheid zu erhöhten Niederschlägen kommen. Das teilt die Stadtverwaltung nach Informationen des Hochwassereinsatzstabes der Bezirksregierung Düsseldorf und des Wupperverbandes mit und appelliert an die Remscheider Bürger wachsam zu bleiben.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für das Bergische Land Dauerregen mit 25 bis 40 mm/m2 Niederschlag vorher. Vereinzelt seien auch Mengen über 50 mm/m2 nicht ganz ausgeschlossen. Diese Niederschlagsmengen können dazu führen, dass die Gewässer über die Ufer treten, so die Stadt Remscheid und der Wupperverband.

Die Stadt Remscheid beobachtet die Situation laufend und steht in engem Kontakt mit dem Hydrologen vom Dienst beim Wupperverband. Wenn sich die Vorhersagen bestätigen, werden die Feuerwehr und die Rufbereitschaft des Fachdienstes Umwelt Kontrollfahrten an möglichen Hotspots wie Brücken und Auenlagen vornehmen. Auch der Wupperverband hat die Bereitschaft aktiviert und beobachtet die Situation. Der Wupperverband weist daraufhin, dass in den Talsperren genug Stauraum für den Hochwasserschutz frei ist. Zusätzlich wollen sie die Abgaben erhöhen, um zusätzlichen Puffer zu schaffen.

Sollte es tatsächlich zu bedrohlichen Niederschlagsmengen kommen, wird die Stadt Remscheid die Öffentlichkeit über die Medien sowie ihre Homepage und Facebook informieren.

Die Stadt Remscheid bittet darum, vor allem am Sonntag aufmerksam zu bleiben und sich auch selbst über die Wetterlage aktuell zu informieren. Wichtige Informationen zur Wetterlage bieten auch die Nina-Warn-App und folgende Portale :Hochwasserportal des Wupperverbandes; Hochwassermeldedienst NRW

Das können Bürger vorsorglich für den Hochwasserschutz tun.

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