Quartiersplatz

Stachelhausenpark wächst langsam

Bezirksbürgermeister Otto Mähler, Daniela Gaspar, Tobias Dohle und Laura Hopfe auf der neuen Fläche.
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Bezirksbürgermeister Otto Mähler, Daniela Gaspar, Tobias Dohle und Laura Hopfe auf der neuen Fläche.

In einem Jahr könnte der neue Quartiersplatz öffnen. In der Kraftstation wurde bereits umgebaut.

Von Sabine Naber

Remscheid. Den bundesweiten Tag der Städtebauförderung nahm die Stadt zum Anlass, am Samstagnachmittag auf das Gelände des Quartierplatzes Stachelhausen einzuladen. Zu sehen gab es noch nicht wirklich viel Neues. Allerdings hat der Platz inzwischen den Namen „Stachelhausenpark“ bekommen. Das Stadtumbaumanagement war gemeinsam mit der Kraftstation und der Caritas vor Ort, um Interessierten einen ersten Eindruck zu geben, was hier demnächst entstehen soll. „Wir haben den Platz roden lassen, um ihn heute wenigstens schon einmal begehbar zu machen. Denn seit dem letzten Treffen hier waren die Bäume und Sträucher schon ziemlich gewachsen“, erklärte Daniela Gaspar, eine der Ansprechpartnerinnen für den Stadtumbau in Stachelhausen und Honsberg.

Das nimmt jetzt hier zügig Fahrt auf.

Otto Mähler

Die unterschiedlichen Areale waren mit rot-weißem Flatterband abgegrenzt worden, Schilder, auf denen beispielsweise „Freies Spiel“ oder auch „Temporäre Gastronomie“ standen, zeigten, wo demnächst geklettert, kommuniziert, ausgeruht oder sich gestärkt werden kann. Auf dem Platz wird ein pädagogischer Bereich entstehen, auf dem Skaten und Trampolinspringen möglich sein wird. Auf Sitzstufen kann man sich ausruhen oder dem Spektakel zuschauen.

Am Seniorentreff kann man zusammenkommen, auf weiteren Flächen kann gespielt, im Sand gebuddelt oder geklettert werden. Ein Kleinkinderspielplatz wird eingerichtet, Plätze zum Picknicken, Sonnen, Chillen sind auch ausgewiesen. „Wir möchten heute vor allem unser Konzept erklären und zeigen, was hier später geboten wird“, fasste es Daniela Gaspar zusammen. Anwohner hatten kritisiert, dass der Platz bis zum Baubeginn noch nicht einmal begehbar sei. Deshalb habe man ihn jetzt so gestaltet, dass es zumindest möglich sei, mal mit einem Ball zu kicken. „Die Kinder im Stadtteil haben mir gesagt, dass es für sie draußen nichts gibt, wo sie hingehen können“, sagte Gaspar.

Noch für ein bis zwei Jahre ist ihr Büro für die Koordinierung des Stadtumbauprozesses zuständig. Sie ist jeden Mittwoch in der Kraftstation erreichbar. „Wenn es gut läuft, wird hier noch in diesem Jahr Baubeginn sein, Auftraggeberin ist die Stadt“, sagte sie. „Die Mittel sind bewilligt, das nimmt hier jetzt zügig Fahrt auf“, zeigte sich auch Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) optimistisch, dass der Stachelhausenpark im nächsten Jahr um diese Zeit schon ein Treffpunkt sein wird.

Zur Freude der Kinder und Jugendlichen hatte die Kraftstation am Samstag auf dem Platz eine Graffiti-Wand für sie aufgebaut. Auch wurden Getränke und Kuchen angeboten. Im Gebäude der Kraftstation sind inzwischen erste Arbeiten abgeschlossen. Drei neue Räume sind dazugekommen, die Toilettenanlage wurde umgebaut. Ein Projekt, das 370 000 Euro kostet und aus Landesmitteln mit einem Eigenanteil von zehn Prozent finanziert wird. Am Aktionsstand der Integrationsagentur der Caritas konnten die Kids unter dem roten Zeltdach nach Büchsen werfen oder basteln. An drei Plakatwänden war nachzulesen, was sich die Stachelhauser für ihren Platz wünschen. Zum Beispiel eine Tischtennisplatte, einen Bouleplatz und Raum für ein Picknick.

Tag der Städtebauförderung

Überall in Deutschland fanden am Samstag Veranstaltungen unter dem Motto „Wir im Quartier“ zur Städtebauförderung statt. Wer mehr über die Städtebauförderung in Remscheid wissen will: Neben einer Aktualisierung der Projektkarte im Geodatenportal präsentiert die Stadt dort ein Video zum ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Ebert-Platz. Am Samstag gab es zudem eine Stadtführung.
youtube.com/watch?v=RpjUvo0HGWs

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