Gemeinschaft im Stadtteil fördern

Sportvereine und Kirchengemeinde ziehen an einem Strang

Die Cheerleader von Remscheid Amboss zeigten beim ersten Reinshagener Stadtteilfest ihr Können.
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Die Cheerleader von Remscheid Amboss zeigten beim ersten Reinshagener Stadtteilfest ihr Können.

Ein Herzenswunsch von Sabine Rossi, Initiatorin und „Schirmherrin“ des ersten Stadtteilfestes in Reinshagen, ist in Erfüllung gegangen.

Von Georg Famulla

Remscheid. Monatlich traf sich Sabine Rossi, die jeweils eine halbe Pfarr- und Jugendleiterstelle in der Ev. Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde bekleidet, mit ebenso begeisterten Vertretern der hier ansässigen Sportvereine und tüftelte seit November 2021 gemeinsam an Konzept und Umsetzung.

„Nicht nur die Gemeindemitglieder zum Gottesdienst einladen, sondern Begegnung für alle im Wohngebiet schaffen, ist meine persönliche Triebfeder für dieses Engagement“, sagte Sabine Rossi. Echte Gemeinschaft fördern und ein achtsames Miteinander ist der Wunsch von Sabine Rossi. Gemeinsam mit den Vereinen das Stadtteilfest jährlich zu wiederholen, dafür will sie sich stark machen.

Gegebenenfalls noch einbaufähig: Laut Frau Rossi ist Reinshagen ein tolles und lebenswertes Wohngebiet für Familien mit einer prima ÖPNV-Anbindung. Leider lässt die Nahversorgung - insbesondere für ältere Mitbewohner - im „hinteren“ Teil von Reinshagen/Westhausen zu wünschen übrig.

Bei hochsommerlichen Temperaturen startete unter dem Motto „Reinshagen bewegt sich“ auf der Gemeindewiese der Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde an der Reinshagener Straße das erste Stadtteilfest.

Stadion erhält im Sommer bundesligataugliches Hockeyfeld

Mit einem bunten Spiel- und Sportangebot für Jung und Alt nahm das Fest langsam Fahrt auf. Die Sportvereine Remscheid Amboss, VfB Marathon und Reinshagener TB boten mit ihren Aktiven und Jugendtrainern vielfältige Mitmachaktionen und Showeinlagen, um den „Kids“ spielerisch die unterschiedlichsten Sportarten näher zu bringen. An verschiedenen Stationen konnten sich die Kleinen versuchen: Die Remscheid Amboss zeigten Tipps und Tricks des American Football und wurden von ihren Cheerleadern mit einer Tanzvorführung unterstützt.

Der VfB Marathon forderte zu Dribbelübungen auf und der Reinshagener TB war gleich mit Hockey, Taekwondo und Selbstverteidigung sowie einem Kinderturnparcours in der Turnhalle vertreten. Dominik Müller (VfB) sagte, so wie seine Trainerkolleginnen und –kollegen der anderen Vereine: „Mit dem Sportparcours versuchen wir, die Kids nach Corona von Fernseher und Spielekonsole wegzulocken, zu begeistern und das Interesse an den Sportvereinen zu wecken.“ Yoga und Entspannung sowie Spiel- und Bastelangebote rundeten das „Aktivprogramm“ ab.

Aus dem Förderprogramm 2000 (Veranstaltungen) x 1000 Euro für das Engagement in NRW konnte Sabine Rossi 1000 Euro bei der Stadt Remscheid für das Fest lockermachen. Die Überschüsse der Veranstaltung werden für die Kinder- und Jugendarbeit der Sportvereine sowie für die Ukraine-Hilfe gespendet.

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